Der wohlverdiente Ruhestand – wie wir uns die Rente wünschen + das finanzieren wollen

27. Oktober 2014 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (10)

Ruhestand und Rente - Was sind die Träume?

Der Ruhestand ist für viele Menschen die Zeit, in der die eigenen Träume an die erste Stelle rücken. Träume und Pläne müssen aber finanziert werden. Ob Rentenversicherung, Immobilienanlage oder die Lebensversicherung – Arbeitnehmer haben erkannt, dass sie ihre Rente selbst in die Hand nehmen müssen.

Der Ruhestand bedeutet, endlich Zeit zu haben und Dinge zu tun, für die das Arbeitsleben zu wenig Platz gelassen hat. Berufstätige freuen sich auf die Zeit als Rentner und haben Träume und Pläne für das Leben nach der Arbeit. Reisen, Kultur genießen, das Eigenheim neu gestalten – viele dieser Pläne beruhen auf der Hoffnung, gesund zu bleiben und auch ohne die Arbeit genug Geld zu haben, um das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. Doch das Vertrauen in die finanzielle Sicherheit im Rentenalter ist bei den meisten Menschen längst gebrochen und an ihre Stelle tritt die Angst vor der Armut im Alter.

Private Vorsorge, Anlagen und Versicherungen scheinen die einzigen Wege zu sein, den Träumen ein Stück näherzukommen. Doch welche sind die Träume der Deutschen für den Ruhestand? Und was tun die Menschen, um im Alter finanziell unabhängig zu sein? Eine Studie von YouGov in Zusammenarbeit mit der Hannoverschen hat diese Fragen beantwortet.

Wann ist es endlich soweit? Das gewünschte Rentenalter ist nicht immer das tatsächliche

Das 60. Lebensjahr ist der Zeitpunkt, den sich die meisten wünschen, um ihre Arbeit niederzulegen und in den Ruhestand zu gehen. Die YouGov Studie hat ergeben, dass rund 40% aller Männer und Frauen dieses Alter als ihr gewünschtes Rentenalter im Auge haben. Fragt man aber nicht nach dem Wunschalter, sondern nach einer realistischen Einschätzung, dann geht die Tendenz zu einem Renteneintritt mit 65 Jahren. Lediglich Vielverdiener mit einem Einkommen ab 10.000 Euro monatlich erwarten den Ruhestand erst mit 68 Jahren oder älter.

Grundlegend gehen die Arbeitnehmer schon in jungen Jahren davon aus, lange arbeiten zu müssen, um dann in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Aber ist diese Zeit auch ausreichend, um eine sichere Rente zu bekommen? Oder genügt die Zeit, die eigene Absicherung selbst in die Hand zu nehmen?

Lebensträume – was wir uns vom Rentnerleben wünschen

Was die Zeit nach dem Beruf bringen soll – darüber sind sich die Geschlechter nicht immer einig. Laut YouGov Studie wünschen sich die meisten Männer – rund 48% – in erster Linie Ruhe und Zeit zum Entspannen. Frauen wollen jetzt etwas erleben. Eine Kreuzfahrt oder eine Weltreise – das ist es, was sich 39% der Frauen (aber auch 36% der Männer) für ihren Ruhestand vorstellen. Einig sind sich die Geschlechter, wenn es um Haus und Garten geht. Vor allem die Gartenpflege steht – unabhängig vom Einkommen – ganz weit oben auf der To-Do Liste für die Rente. Die Wünsche sind dabei unabhängig vom Alter der Befragten. Selbst Berufsanfänger träumen schon von Ruhe, einem Eigenheim und Zeit für Reisen.

Doch unabhängig davon, was die Pläne sind – Pläne zu machen und diese umzusetzen ist wichtig. Denn ohne Ziele und neue Lebensstrukturen kann der Ruhestand zur Zerreißprobe für die Psyche werden.

Gerade mit Anfang sechzig sind viele ehemalige Arbeitnehmer gesund und stehen mit beiden Beinen im Leben. Aktiv zu sein ist in dieser Zeit das Beste, um nicht in das berühmte tiefe Loch der Neurentner zu fallen. Die Struktur des Tages zu verlieren, nicht mehr wie gewohnt zur Arbeit zu fahren, das Gefühl, nichts Sinnvolles zu tun – das lässt den Traum von der perfekten Rente für viele Menschen abrupt platzen.

Hat man sich Jahre auf die freie Zeit gefreut, so scheint sie jetzt nicht zu füllen zu sein. Doch aktiv zu werden, Pläne umzusetzen und Träume zu realisieren – das sind die Wege zum glücklichen und erfüllten Rentnerleben. Aber gerade der Start in neue Projekte und Ziele kostet Geld und mit der geringen staatlichen Rente ist es den meisten nahezu unmöglich, den Ruhestand in vollen Zügen zu genießen.

Anlagen als Schlüssel zum glücklichen Rentnerleben – wie Menschen Ihre Renten-Wünsche finanzieren

Die Sicherheit, die die staatliche Rente einmal geben konnte, existiert schon seit einiger Zeit nicht mehr. Schon früh im Berufsleben machen sich Menschen Gedanken darüber, wie sie selbst für ein erfülltes und finanziell abgesichertes Rentnerleben sorgen können. Wie diese Vorsorge aber genau aussieht, hängt von Alter, Geschlecht und Einkommen ab. Unter den Top-Anlagevarianten finden sich immer die Lebensversicherung, Immobilien und ein Mix aus verschiedenen Anlagen. Frauen bevorzugen die Immobilienanlage (49%), Männer hingegen den Mix aus verschiedenen Anlagen (47%). Fraglich ist jedoch, wie sicher diese Formen der Anlage auch langfristig betrachtet sind.

Vor allem beim Immobilienkauf ist es wichtig, den Markt genau zu kennen. Die richtige Lage entscheidet sicher, dennoch verändern sich Regionen im Laufe von Jahrzehnten ebenso, wie sich der Markt verändert. Eine Immobilie bringt neben den Kosten für den Kauf auch immer laufende Kosten mit sich, die unbedingt kalkuliert werden müssen.

Eine sichere Vorsorge für den Ruhestand kann hingegen eine private Rentenversicherung bringen, die sich individuell an Ihr Leben anpassen lässt. Als klassische Rentenversicherung oder als fondsgebundene Rentenversicherung kann diese Form der Vorsorge Ihre Träume und Pläne absichern. Je früher Sie an später denken, desto besser. Schon mit niedrigen Beiträgen können Berufseinsteiger für sich eine Rente gestalten, die all das ermöglicht, was Sie sich das ganze Leben über vorgenommen haben.

 

Quelle: Bild oben © goodluz – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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