Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung?

Die Risiko­le­bens­versicherung (RLV) ist ein besonders attraktiver Weg, um die Liebsten für den Fall der Fälle abzusichern: Günstig, sicher, sehr flexibel auf die eigenen Bedürfnisse hin anpassbar und auf Wunsch mit hoher Versicherungsleistung. Doch viele schreckt die meist recht ausführliche Gesundheitsprüfung der Risiko­le­bens­versicherung. Geht's nicht auch ohne?

Keine Risiko­le­bens­versicherung ohne Gesundheitsfragen

Der Fragenkatalog ist umfangreich, die abgefragten Punkte reichen teilweise Jahre zurück: Die Gesundheitsprüfung ist für viele der anstrengendste Teil des Antrags für die Risiko­le­bens­versicherung. Manche träumen von einer Risiko­le­bens­versicherung ganz ohne Gesundheitsfragen, doch die gibt es – Stand heute – leider nicht.

Der Grund: Nur, wenn die Beiträge auf das individuelle Risiko hin kalkuliert sind, bleiben die Kosten für den Einzelnen fair und bezahlbar. Ein Einheitstarif wäre für alle teurer, weil Versicherer dann eine ganz andere Risikokalkulation betreiben müssten.

Doch es gibt Unterschiede hinsichtlich des Umfangs der Fragenkataloge bei den verschiedenen Versicherern – und eine sehr gute Alternative ganz ohne Gesundheitsfragen, die nicht jeder kennt.

Vereinfachter Fragenkatalog für manche

Der „vereinfachte Fragenkatalog“ ist, die Bezeichnung verrät es schon: einfacher im Sinne von kürzer. Es werden beispielsweise 5 statt sonst bis zu 25 Gesundheitsfragen gestellt – und nur, wenn sich aus den Antworten weiterer Klärungsbedarf ergibt, wird weiter gefragt. Der vereinfachte Fragenkatalog greift meist bei speziellen Angeboten für klar definierte Zielgruppen wie beispielsweise junge Eltern oder frischgebackene Eigenheimfinanzierer.

Wie kommt das?

Wer gerade die Investition seines Lebens tätigt, hat ein statistisch nachweisbar niedrigeres Sterberisiko. Beim vereinfachten Katalog gelten oft enge Fristen, gedeckelte maximale Versicherungs­summe­n und strenge Altersbeschränkungen.

Vorsicht ist geboten, wenn die vereinfachte Prüfung für jeden Interessenten möglich ist: Wenn entscheidende Angaben für seriöse Prognosen fehlen, ist der Tarif womöglich nicht perfekt durchgerechnet. Die Folge zeigt sich in einem höheren Preis.

Wer antwortet, ist klar im Vorteil

Am sichersten zu „möglichst viel Versicherung für möglichst wenig Geld“ gelangen die meisten weiterhin durch die klassische Gesundheitsprüfung. Die dabei ermittelten Tarife sind – bei der Hannoverschen – sauber kalkuliert und noch dazu besonders günstig.

Die Scheu vor dem Gesundheitscheck ist zudem in den meisten Fällen unbegründet: Viele Vorerkrankungen fallen praktisch gar nicht oder nur sehr wenig ins Gewicht. Heuschnupfen, Neurodermitis und mehr sind überhaupt nicht relevant, andere Erkrankungen verteuern den monatlichen Beitrag kaum – und fast niemand wird ganz abgelehnt.

Wichtig ist vor allem, dass Sie ehrlich antworten, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Detail-Auskünfte und Unterstützung beim Ausfüllen gibt es beim Hausarzt und den Fachärzten, die Sie behandelt haben. Auch die gesetzliche Krankenkasse erstellt gerne eine Übersicht über alle Untersuchungen der letzten eineinhalb Jahre.

Die einzige Alternative ganz ohne Gesundheitsprüfung

Natürlich gibt es Risiken, die quasi kein Versicherer trägt, etwa lebensgefährliche Hobbys wie das riskante Wingsuit-Fliegen durch enge Häuserschluchten. Auch bestimmte Krankheitsbilder wie ein chronisches Nierenversagen lassen sich, einmal diagnostiziert, in der Risiko­le­bens­versicherung leider nicht mehr versichern.

Die beste Alternative ist in so einem Fall vermutlich die Sterbegeld­versicherung der Hannoverschen. Sofort online abschließbar, ganz ohne Gesundheitscheck und verfügbar für alle zwischen 50 und 80 Jahren. Der Eintritt ist komplett risikofrei, weil im Rahmen der 24-monatigen „Karenzzeit“ sämtliche geflossenen Beiträge zurückerstattet werden, falls so prompt etwas passieren sollte. Danach ist man ganzheitlich abgesichert.

Besonders fair: Bei Unfalltod fließt die doppelte Versicherungs­summe. Sogar, wenn der Versicherte in der Karenzzeit verstirbt. Der einzige Nachteil gegenüber der Risiko­le­bens­versicherung ist die eingeschränkte Versicherungs­summe. Maximal 15.000 Euro werden mit ihr abgesichert.

Wer unsicher ist, macht den Test

 

Hier finden Sie ganz einfach heraus, ob die Risiko­le­bens­versicherung der Hannoverschen Sie absichert und sehen, wie hoch Ihr Beitrag ausfällt. Und wer Fragen zu diesem oder einem anderen Versicherungs- oder Vorsorge-Thema hat, meldet sich gerne bei uns über seinen favorisierten Kontaktweg.

Foto: ©stokkete