Berufs­unfähig­keits­versicherung: Wir zahlen öfter, als Sie denken

Wer sich mit dem Gedanken an eine Berufsunfähigkeitsversicherung befasst, fragt sich vielleicht: Zahlt meine Versicherung tatsächlich, wenn es soweit ist? Für die Hannoversche steht die Antwort fest: Ja. Wir leisten immer, wenn ein Anspruch auch berechtigt ist. Und das passiert deutlich häufiger, als Sie wahrscheinlich denken.

Wir legen die Zahlen auf den Tisch

Von allen Anträgen, die in 2017 bei uns eingingen, haben wir in 77,34 % der Fälle zugestimmt und die angefragte Leistung erbracht. Anders gesagt: Gut vier von fünf Anträgen werden bei uns direkt bewilligt. Eine Quote, die sich sehen lassen kann – und die, wie Sie weiter unten sehen werden, in Wirklichkeit sogar noch viel höher liegt. Doch was ist mit den anderen?

Die Antwort könnte überraschen. In einem Viertel der nicht bewilligten Fälle hat sich der Gesundheitszustand der Antragssteller im Prüfungszeitraum schon wieder so weit verbessert, dass der Antrag gar keine Grundlage mehr hat. Eigentlich eine gute Nachricht, denn wohl kaum jemand ist lieber berufsunfähig als gesund. Ein weiterer Hauptgrund entzieht sich etwas unserer Kenntnis. Nämlich dann, wenn nach der Antragsstellung die Kommunikation von der oder dem Betroffenen eingestellt wird. Vermutlich wird auch hier oft eine schnellere Genesung die Ursache sein, genau sagen können wir es allerdings nicht.

Natürlich haken wir hier immer noch mal nach, um etwaige Verständnisschwierigkeiten oder andere Herausforderungen, den Leistungsantrag betreffend, gemeinsam aufzulösen.

Nur bei ganz wenigen Fällen, die nicht von vorneherein klar sind, wird nachgeforscht. Gutachten werden zum Beispiel gerade einmal in ca. 6 Prozent der Fälle angefordert. Und nach der Prüfung werden etwa 60 Prozent dieser Anträge bewilligt.

Was bedeutet das konkret?

Im Jahr 2017 sind bei uns rund 220 Anträge eingegangen, ohne dass die Antragsteller schneller wieder gesund wurden oder die Kommunikation eingestellt haben. In 200 Fällen davon haben wir geleistet – das sind mehr als 90 Prozent.

160 Anträge wurden von Personen gestellt, die eine kaufmännische Tätigkeit ausüben, 52 Antragssteller gingen einem körperlichen Beruf nach. Die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit sind psychische Krankheiten (ca. 40 Prozent), gefolgt von Krebserkrankungen (ca. 25 Prozent) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (15-20 Prozent).

Von der Antragsstellung bis zur Bewilligung dauert es bei uns im Schnitt 115 Tage. Es geht allerdings auch deutlich schneller: Kunden, die mit Antragsstellung alle Unterlagen sofort einreichen, eine sehr gute Beschreibung des bisher ausgeübten Berufes liefern und vor allem selber ihre Kranken- bzw. Rentenkasse kontaktieren, beschleunigen die Prüfung spürbar. Die Kommunikation mit den offiziellen Stellen, die wir anstoßen, dauert leider immer etwas länger.

Im gesamten Jahr 2017 gab es nur rund 13 Fälle, die wir aus medizinscher Sicht nicht bewilligen konnten. Sieben Mal wurde der Antrag zurückgezogen, vier Mal haben wir uns außervertraglich geeinigt.

Wissenswertes rund um Ihren BU-Antrag

Jeder Antragsteller auf Berufsunfähigkeit bekommt bei uns einen festen Sachbearbeiter. Dieser bleibt dem Kunden bis zur Bewilligung treu und steht ihm persönlich bei allen Fragen telefonisch zur Verfügung. Wenn es also einmal Schwierigkeiten bei der Antragstellung gibt, können unsere Kunden „Ihren“ persönlichen Ansprechpartner kontaktieren.

In schwierigen Fällen bietet die Hannoversche auch einen Besuchsdienst unseres Rückversicherers an, damit auf jeden Fall alles ganz reibungslos verläuft. Und wenn der Antrag erst einmal bewilligt ist, lassen wir Sie mit lästigem Papierkram so weit wie möglich in Ruhe: Höchstens einmal im Jahr wird der aktuelle Gesundheitsstand abgefragt, je nach Situation sogar eher nur alle 2-5 Jahre.

Es lohnt sich also, auf die Hannoversche zu setzen: Wir zahlen, wenn der Anspruch da ist, stellen Ihnen feste, persönliche Ansprechpartner an die Seite und begleiten Sie mit aller Kraft auf dem Weg zurück in die Gesundheit. Und all das für einen erfreulich geringen Beitrag: Rechnen Sie „Ihren“ doch mal unverbindlich durch!

Foto: © Maridav