Le­bens­versicherung für Senioren – lohnt sich das?

Soll ich mit über 50 noch eine Risiko­le­bens­versicherung abschließen, profitiere ich ab 60 noch von einer Kapitallebens­versicherung – und welche Versicherung lohnt sich mit über 70 noch? Die gute Nachricht ist, dass es für jede Altersgruppe eine passende Vorsorge gibt. Wir erklären, für wen sich welches Angebot am besten eignet und warum eine Le­bens­versicherung auch für Senioren und Best Ager sinnvoll sein kann.

Im Alter fürs Alter vorsorgen
Welche Le­bens­versicherung für welchen Senioren?

Grundsätzlich gilt: Es gibt zwei Arten von klassischen Le­bens­versicherung­en, die Risiko­le­bens­versicherung und die Kapitallebens­versicherung.

Für wen eignet sich die Kapitallebens­versicherung?

Die Kapitallebens­versicherung bietet gleich doppelten Schutz: Im Todesfall wird die vereinbarte Versicherungs­summe an die Angehörigen ausgezahlt, die Hinterbliebenen sind abgesichert. Gleichzeitig wird das sicher angespart: Im Laufe der Ansparphase baut der Versicherungs­nehmer eine Summe auf – die bei der Hannoverschen dank niedriger Gebühren, einer guten Verzinsung und Überschüssen durchaus attraktiv ausfällt. Und am Auszahlungstermin kann er oder sie sich dann aussuchen, ob das Geld als Einmalsumme fließen soll oder als lebenslange Rente. Welche Variante sich empfiehlt, ist von einigen Faktoren abhängig. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten von unseren Experten aus dem Service-Bereich beraten.

Die tolle Kombination von Todesfall- und Erlebensvorsorge hat allerdings auch ihren Preis: Die Beiträge fallen naturgemäß höher aus, wenn man in kurzer Zeit ein spürbares Polster aufbauen will. 

Sie wollen es genauer wissen? Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen.

Für wen lohnt sich die Risiko­le­bens­versicherung?

Eine Risiko­le­bens­versicherung gibt es auch für Ältere schon für deutlich niedrigere Beiträge als beispielsweise die Kapitallebens­versicherung. Sie eignet sich aber nur zur Absicherung der Hinterbliebenen: Es wird kein Kapital aufgebaut, das am Ende ausgezahlt wird.

Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn finanzielle Verpflichtungen bedient werden müssen, etwa der Kredit für Haus oder Wohnung. Im Todesfall sind die Hinterbliebenen abgesichert. Sie hilft auch weiter, wenn der Begünstigte nur geringe Rentenansprüche aufgebaut hat – stirbt der Versicherungs­nehmer vorher, ist die Zukunft des Begünstigten immerhin finanziell gestärkt.

Außerdem eignet sie sich auch ideal für unverheiratete Paare, bei denen laut Gesetz kein Anrecht auf eine Witwer- oder Witwenrente besteht, sie können sich gegenseitig absichern. Eine Besonderheit ist zudem die sogenannte „verbundene Risiko­le­bens­versicherung“: Hier schließen zwei Partner einen Vertrag ab und sparen dadurch Beiträge. So sichert man sich gegenseitig günstig ab.

Männer profitieren, Raucher zahlen drauf

Seit einigen Jahren darf das Geschlecht bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge keine Rolle mehr spielen - es gelten die Unisex-Tarife. Gut für Männer, die an einer Le­bens­versicherung interessiert sind: Denn sie haben statistisch gesehen eine geringere Lebenserwartung und profitieren von noch geringeren Beiträgen.

Wie hoch diese genau ausfallen, hängt aber immer von dem Gesundheitszustand des einzelnen Versicherten ab. Alle Lebensversicherer stellen deshalb vor Vertragsabschluss die sogenannten „Gesundheitsfragen“. Dabei gilt: ehrlich währt am längsten, denn wer hier unwahre Angaben macht, riskiert seinen Versicherungsschutz.

Rauchen wird als besonders schädlich eingestuft und macht die Versicherung entsprechend etwas teurer. Wer innerhalb der letzten 10 Jahre geraucht hat, muss leider mit Aufschlägen rechnen.

Sterbegeld­versicherung: Die Alternative für alle

Aber auch für alle mit Vorerkrankungen und womöglich einer lebenslangen Liebe zur Zigarette oder Pfeife gibt es eine hilfreiche Form der finanziellen Vorsorge in finanzieller Hinsicht.

Die Sterbegeld­versicherung kann man bei der Hannoverschen ab dem 50. Lebensjahr abschließen. Hier werden keine Gesundheitsfragen gestellt, im Todesfall fließt die vereinbarte Summe (maximal 15.000 Euro) an die Liebsten – und wenn man selber an das angesparte Geld will, lässt sich der Vertrag auslösen.

Aufgenommen wird jeder bis zum 75. Lebensjahr und schon nach zwei Jahren fließt im Fall der Fälle die gesamte Versicherungs­summe. Und tritt der Todesfall vorher ein, geht kein Euro verloren: Alle gezahlten Beiträge fließen zu 100 % zurück.

Rechnen Sie es online durch oder rufen Sie uns einfach an, wenn Fragen auftauchen: Unsere Experten sind gerne für Sie da!

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