Job ist Mord – Interessante Statistiken aus der Berufsunfähigkeit

Sie haben einen Job? Herzlichen Glückwunsch. Ihr Leben ist so gut wie verwirkt. Vorausgesetzt, Sie gehören zu den 25 Prozent der Erwerbstätigen, die es nicht bis zur Rente schaffen, zum Beispiel wegen Krankheit. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf Sie irgendwann unfähig macht, ihn auszuüben, liegt laut Statistik bei eins zu vier.

Besser Sprengmeister oder Töpfer?

Doch auch wenn Sie nicht Sprengmeister oder Fensterputzer, Elitesoldat oder Dachdecker sind – die Gefahr der Berufsunfähigkeit lauert in jedem Beruf. Wobei die Ursachen der Erkrankung natürlich sehr unterschiedlich sind. Während die Verletzungsgefahr durch schwere Maschinen bei Forstarbeitern deutlich höher ist als, sagen wir, beim Steuerberater, so hat der Holzfäller fast nie mit Erkältungen zu kämpfen. Ein Leiden, von dem in der Regel Büromenschen betroffen sind und das zu fast 60 Millionen Fehltagen im Jahr führt. Zugegeben, die Gefahr, wegen eines Schnupfens in die dauerhafte Berufsunfähigkeit zu fallen ist äußerst gering.

Das ganz alltägliche Risiko

Aber genug von den Extremen. Ein Blick auf den Alltag eines Angestellten genügt vollauf, um uns Schauer über den Rücken zu jagen. Statistiker haben ermittelt, dass bereits der Weg in die Arbeit potenziell gefährlich ist. Insbesondere an Montagen. 41.285 Unfälle passieren in Deutschland im Jahresdurchschnitt montags auf dem Weg in die Arbeit, 81 davon enden tödlich. Zum Vergleich: An Freitagen passiert mit insgesamt 27.370 Unfällen signifikant seltener etwas Schlimmes.

Stresspegel wie Kampfpiloten

Dass „In-die-Arbeit-Pendeln“ nicht gesund ist, wissen diejenigen unter uns, die in die Arbeit pendeln. Forscher haben dieses Gefühl nun mit Fakten unterfüttert und dabei unter anderem herausgefunden, dass Pendler einen Stresslevel im Blut haben, der dem von Kampfpiloten oder Polizisten vor dem Einsatz in einer Demonstration gleicht. Grund dafür: nun ja, beispielsweise die ohnmächtige Wut, die uns packt, wenn der U-Bahn-Kapitän ganz nonchalant die Türe vor unserer Nase schließt, nachdem er uns auf den letzten 75 Metern interessiert beim Sprint zu seinem Zug beobachtet hat. Die britische Studie hat auch ergeben, dass Pendler eine um 20 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit mitbringen, psychische Erkrankungen zu entwickeln. Wen wundert’s ...

180.000 Unfälle pro Jahr – an Montagen

Sollten Sie an einem Montag also körperlich unversehrt an der Arbeitsstelle angelangt sein – wähnen Sie sich nicht zu früh in Sicherheit! An diesem Tag passieren auch noch mit Abstand die meisten Arbeitsunfälle. Fast 180.000 meldepflichtige Unfälle ereignen sich an diesem verflixten ersten Tag der Woche. An Samstagen – und das mag die Wochenend-Verfechter unter uns wundern – passieren immerhin noch rund 50.000 dieser arbeitsbedingten Missgeschicke. Selbst die, die ungefährliche Berufe ausüben oder am freien Tag einfach entspannen, sind vor Berufsunfähigkeit und den zwangsläufigen finanziellen Folgen nicht gefeit.

Berufsunfähig wegen Stress

Kein Wunder also, dass diese dauerhafte Unsicherheit geradewegs in einen Burn-out oder eine Depression führt. Von Arbeitnehmern im Alter zwischen 36 und 45 Jahren fühlen sich 80 Prozent ständig gestresst, hat eine andere Untersuchung ergeben. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Vier von fünf Menschen sind ständig gestresst! Gesund ist das nicht... Häufigste Ursachen: Sie leiden unter „Rücken“ (bis zu 73 Prozent), Schlafstörungen (etwa 52 Prozent), Erschöpfung (bis zu 65 Prozent), Nervosität und Gereiztheit (bis zu 43 Prozent), Kopfweh, Tinnitus und wie die psychosomatischen Klassiker alle heißen. Das Dumme daran: Je besser die Ausbildung, desto größer der Druck. Und je größer der Druck, desto höher die Wahrscheinlichkeit, an einem der oben genannten Zipperlein zu erkranken.

Sinnvoll versichern reduziert das Risiko

Was gilt es zu tun? Augen zu und durch. Denn die Plackerei hat – zumindest statistisch betrachtet – durchaus auch etwas Positives. Nun ist es vermutlich nicht jedem von uns vergönnt, mit Anfang 50 den Griffel fallen zu lassen, den Laptop zuzuklappen und auf der eigenen Finca im sonnigen Süden die verbleibenden Jahrzehnte ausklingen zu lassen. Aber – wiederum statistisch betrachtet – ein gewisser Eifer im Job führt mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit zu einem höheren Einkommen. Was dann wiederum ein recht selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Wer sichergehen möchte, dass dieser angenehme Lebensabend auch eintritt, der sollte sich ausreichend versichern.

 

Denn wie ärgerlich wäre es, wenn Sie sich aufreiben, 50-Stunden-Wochen arbeiten und dann irgendwann einmal einen Unfall haben, der Ihnen das Arbeiten unmöglich macht. Versicherte leben einfach entspannter. Denken Sie nur an die anfangs erwähnten 25 Prozent! Wohl dem, der für diesen Fall vorgesorgt und sich um eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung bemüht hat. Denn die Versicherung zahlt die vereinbarte Leistung bei Fällen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Leiden oder sonstigen körperlichen Beschwerden. Klar, wenn Sie sich für kerngesund halten und Erkrankungen dauerhaft nicht fürchten, dann können Sie auch als Alternative auf eine gute Unfall­versicherung und die gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente bauen.
Doch mit einer BU-Versicherung sind Sie viel besser abgesichert. So steht einem geregelten Lebensabend in der eigenen Villa mit Pool nichts entgegen. Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich Ihre Prämie ausrechnen.

Die gefährlichsten Berufe

So hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in einer Berufsgruppe das Rentenalter gesund zu erreichen

Foto: © Shutterstock (152270111)