Kostenloses E-Book: Burnout und die Folgen

Meldungen und Beiträge über Burnout tauchen seit Jahren in so gut wie allen großen Zeitungen und Wochenmagazinen sowie in Radio- und Fernsehbeiträgen auf. Sie stoßen stets auf hohe Resonanz. Daneben behandelt eine stattliche Zahl an Webseiten, Blogs, verschiedenen Social Media Portalen oder Burnout-Risiko messende Apps dieses Thema. Gleichzeitig behaupten manche, Burnout gäbe es gar nicht. Unabhängig von der korrekten medizinisch-wissenschaftlichen Vorgehensweise ist Burnout vielen Betroffenen, Ärzten, Therapeuten und Coaches gut bekannt und verdient daher eine entsprechende Aufmerksamkeit.

Wie kann man sich schützen und was können Betroffene tun?

Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen kompakten Überblick zum Thema Burnout. Neben einer ausführlichen Definition der Krankheit werden mögliche Symptome, Ursachen und Folgen erläutert.

Gefährdete Personen finden zudem einen hilfreichen Burnout-Test von Prof. Dr. Burisch. Dieser stellt fest, ob bei Ihnen eine akute Gefährdung für Burnout vorliegt. Finden Sie rechtzeitig heraus, ob bei Ihnen körperliche oder seelische Symptome erkennbar sind. Ist Ihr inneres Gleichgewicht erst aus dem Lot geraten, fällt die Einleitung einer Burnout-Therapie immer schwerer. Nehmen Sie das Thema ernst, denn Burnout kann zu Arbeits- oder sogar Berufsunfähigkeit führen.

Prävention ist das beste Mittel gegen Burnout. Deshalb geben wir Ihnen eine klare Anleitung an die Hand, um erste Anzeichen zu erkennen und diesen entgegenzuwirken, z.B. mithilfe von Stressabbau. Finden Sie hierdurch effektive Möglichkeiten, zu Ruhe und Entspannung zu gelangen. Auf diese Art beugen Sie bereits langfristig schweren Folgekrankheiten vor.

Wussten Sie schon? – Burnout in Zahlen

  • Jeder dritte Berufstätige arbeitet bis zum Rande der Belastbarkeit und fühlt sich stark erschöpft oder gar ausgebrannt.
  • Burnout ist u.a. gekennzeichnet durch Energiemangel, ständige Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit. Dabei leidet jeder dritte Burnout-Betroffene an Schlafstörungen.
  • Bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen von Burnout betroffen.
  • 18 Monate dauert es durchschnittlich, bis ein Mensch wegen Burnout so handlungsunfähig ist, dass sein Zustand am Arbeitsplatz erkannt wird
  • Experten schätzen die Produktionsausfallkosten und verlorene Bruttowertschöpfung in Deutschland auf rund 71 Milliarden Euro.
  • Burnout wird vom Gesundheitssystem nicht als eigenständige Erkrankung anerkannt.

Oft fällt im Zusammenhang mit Burnout das Wort Depression, denn beide Erkrankungen ähneln sich sehr stark. Trotz der Gemeinsamkeiten können beide Begriffe nicht gleichgesetzt werden. Insbesondere unterscheidet sich ein Burnout-Syndrom darin, dass es sich vorrangig auf die Arbeitswelt bezieht, während Depressionen auch unabhängig davon auftreten. Bei einem Burnout-Syndrom handelt es sich jedoch längst nicht mehr ausschließlich um eine Managerkrankheit. Besonders Personen, die ihre eigenen Gefühle unterdrücken, ihre Wünsche zurückstellen und sich selbstlos für ihre Mitmenschen einsetzen, sind außerordentlich gefährdet. Das aufopferungsvolle Engagement macht sich primär im Beruf bemerkbar.

Die Menschen reagieren auf denselben Stress sehr unterschiedlich. Jeder Körper hat seine eigene Art und Weise, wie er mit Stresssituationen umgeht. Resignieren manche Personen schnell und ziehen sich von ihrer Umwelt zurück, so entwickeln andere eine übermäßige Reaktionsbereitschaft. Die unterschiedliche Wahrnehmung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ein Gefühl von Überforderung bleibt. Das Resultat ist Burnout. Anhand der verschiedenen Reaktionsmechanismen, die bei Menschen durch Stress ausgelöst werden, kann die Erkrankung in verschiedene Typen unterteilt werden. Somit ist Burnout nicht gleich Burnout. Das Erlernen von Bewältigungsstrategien sowie ein nachhaltiges Stressmanagement müssen daher individuell auf das Krankheitsbild abgestimmt werden. Burnout ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander und erfahren Sie mehr hierzu in unserem E-Book.

Über die Autoren:

Sandra Waeldin ist Diplom-Psychologin, psychologischer Coach und Stressmanagement-Trainerin und studierte in Trier, Rotterdam und Irvine (CA, USA). Während der Promotion und als Dozentin an der Universität Trier beschäftige sie sich mit Burnout, Erschöpfung und biopsychologischen Grundlagen von Stress.

> Link zur Autorenseite von Sandra Waeldin

 

Dominic Vogt ist Psychologe (M.Sc. in Psychologie), psychologischer Coach und Entspannungs-Trainer und studierte an der Universität Fribourg (CH) und Universität Basel. Während seiner Promotion an der Universität Trier beschäftigte er sich mit biologischer und psychologischer Diagnostik von Stresszuständen.

 

Matthias Burisch war Professor am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, wo er u. a. das Studienmodul Organisations- und Personalentwicklung gründete und leitete. Darüber hinaus berät er seit über dreißig Jahren Privatpersonen sowie Organisationen. Sein Buch „Das Burnout-Syndrom — Theorie der inneren Erschöpfung“ (5. Aufl. 2014) gilt als das deutschsprachige Standardwerk zum Thema. Er gründete 2008 das Burnout-Institut Norddeutschland (www.burnout-institut.eu). Dort sind u. a. mehrere Broschüren gratis abrufbar.

> Link zum Burnout-Spezialisten Prof. Dr. Burisch

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