Berufsunfähigkeits­rente beantragen – wie geht das?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt. Doch wie geht es eigentlich weiter, wenn der Fall der Fälle eingetreten ist? Wir geben Einblick in die Praxis bei einem der besten Berufsunfähigkeitsversicherer überhaupt: So läuft es bei der Hannoverschen.

Wir machen es Ihnen leicht – die Zeit ist gerade schwer genug

Jeder Vierte kommt im Laufe seines Lebens an den Punkt, an dem er oder sie berufsunfähig wird. Als führender Versicherer im Bereich Berufsunfähigkeit wissen wir genau, was das für jeden einzelnen Betroffenen bedeutet.

Wer über mehr als sechs Monate zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist, ist im Moment der Antragstellung in einer außergewöhnlich schwierigen Situation. Die Diagnose ist noch relativ frisch, viele Betroffene haben starke körperliche oder seelische Schmerzen, der Kopf ist voller Sorgen. Es ist nicht die Zeit, in der man viel Kraft und Energie dafür aufbringen kann oder möchte, um sich mit seiner Versicherung auseinanderzusetzen. Deshalb machen wir es unseren Versicherten so leicht wie möglich, die Renten-Bewilligung anzuschieben.

Ein fester Ansprechpartner für Sie – ab dem ersten Tag

Das Erste, was wir bekommen müssen, ist eine Meldung über die Berufsunfähigkeit. Die Beantragung der Rente kann telefonisch, per Post oder auch einfach per Mail an uns gestellt werden. Direkt nach der Meldung bekommen die Betroffenen dann einen festen Ansprechpartner zugeteilt, an den sie sich ab jetzt immer wenden können und sollen.

Das befreit die Betroffenen von den sonst häufig üblichen Umwegen über eine zentrale Rufnummer. Antragsteller bekommen sofort die persönliche Durchwahl und die Mailadresse „ihres“ Kundenbetreuers. Das vereinfacht die gesamte Kommunikation, weil sich nicht laufend jemand „neu“ in den Fall einlesen muss.

Wenn unsere Unterstützung gebraucht und angefordert wird, sind wir sofort da: Wir unterstützen unsere Versicherten bei Fragen zu maßgeschneiderten Reha-Maßnahmen, helfen bei der Orientierung in Richtung neuer Berufe und mehr. Dabei handeln wir immer im Interesse unserer Versicherten. Sie sollen schließlich so weit wie irgend möglich und so schnell wie es nur geht zurück in ein normales Leben finden.

Ganz ohne Formalitäten geht es leider nicht

Als nächstes schicken wir einen Fragebogen raus, der vorab auf das Berufsbild des Versicherten angepasst wurde. Damit die Beantwortung der Fragen so leicht wie möglich fällt, sind beispielsweise berufstypische Teiltätigkeiten schon vorgegeben.

Wenn ein Antragsteller Hilfe bei der Beantwortung braucht, ist der feste Ansprechpartner gerne für ihn oder sie da. Auf Wunsch kommt auch jemand vorbei und unterstützt vor Ort persönlich.

Zeitgleich bitten wir darum, uns den Zugang zu den ärztlichen Unterlagen zu ermöglichen, so diese Einwilligung nicht bereits vorliegt. Unsere Experten sichten dann die Befunde und gelangen zu einer ersten Einschätzung des Falls. Ist die Situation eindeutig klar, wird so schnell wie möglich mit der Auszahlung begonnen.

Fehlen uns noch Informationen, bitten wir manchmal noch um ein unabhängiges Gutachten, etwa durch eine Uniklinik oder eine andere, über jeden Zweifel erhabene Stelle. Denn auch wenn wir für die Kosten des Gutachtens aufkommen, soll das Ergebnis nicht uns als Versicherung gefallen. Es soll den Gesundheitszustand des Antragsstellers schlicht und einfach ganz genau so dokumentieren, wie er sich tatsächlich darstellt.

Die allermeisten Anträge gehen durch

In der weit überwiegenden Anzahl von Fällen ist unsere Prüfung spätestens jetzt zu Ende. Die Rente fließt wie vereinbart jeden Monat. Nur in wenigen Fällen kommen wir zu dem Schluss, dass keine ausreichende Berufsunfähigkeit vorliegt. Dann müssen wir unserem Versicherungs­nehmer mitteilen, dass wir gedenken, abzulehnen.

In diesem Moment greift ein weiteres Sicherheitsnetz für unsere Kunden. Jeder Versicherte hat bei der Hannoverschen die Chance, sich an eine Verbraucherschutz-Organisation seiner Wahl zu wenden. Hier kann er sich eine weitere, unabhängige und qualifizierte Einschätzung geben lassen. Wir tragen dabei bis zu 75 Prozent und bis zu 500 Euro der entstehenden Kosten.

Weicht die Bewertung der Verbraucherschützer von unserer ab, prüfen und entscheiden wir noch einmal neu. Sind alle Prüfer der Meinung, dass keine Berufsunfähigkeit vorliegt, können wir leider auch keine Rente bewilligen.

Was im Laufe des Leistungsfalls passiert

Entgegen aller Unkenrufe: Die weit überwiegende Anzahl der Anträge wird bei uns im Haus bewilligt. Doch was passiert eigentlich, wenn die Rente dann erst einmal fließt? Wir lassen die Empfänger zunächst weitgehend in Ruhe. Unsere Experten fragen bei klaren Diagnosen nur alle ein bis zwei Jahre nach, ob sich etwas geändert hat. Unter Umständen hat sich ein Betroffener ja umschulen lassen und geht wieder arbeiten.

Haben auch Sie Interesse an einer erstklassigen Berufsunfähigkeitsversicherung? Schauen Sie einfach online bei uns nach oder wenden sich telefonisch oder per Mail an unsere Lotsen und Berater. Wir sind gerne für Sie da!

Foto: © Wayhome Studio