Ausbildung bei der VHV Gruppe: Drei Auszubildene berichten über ihre Praxiserfahrungen im Berufsalltag

Ich bin Laura und seit September 2020 duale Studentin bei der VHV Gruppe. Aktuell bin ich im Marketing bei der Marke Hannoversche eingesetzt und unterstütze dort das Social Media Team.

Ebenso wie die anderen dualen Studenten und Auszubildenen meines Jahrgangs bin ich inzwischen schon ein ganzes Jahr in der VHV Gruppe beschäftigt.

Zu Beginn dieser Zeit haben drei meiner Ausbildungskolleg:innen in einem Interview von ihren ersten Eindrücken während der Einführungswochen berichtet – eine Zeit, die bekanntermaßen mitten ins Pandemieumfeld fiel. Nach rund 12 Monaten interessiert mich jetzt, wie dieselben Auszubildenden, nämlich Merve, Anastassios und Malte, heute ihren Arbeitsalltag empfinden – und was sich im Einzelnen gegenüber den Anfangswochen verändert hat. Im Gespräch erzählen sie von ihren bisherigen Erfahrungen.

 Laura und Merve, Auszubildene der VHV Gruppe  Laura und Merve, Auszubildene der VHV Gruppe

Laura und Merve, Auszubildene der VHV Gruppe

Liebe Merve, lieber Anastassios und lieber Malte, jetzt seid Ihr schon ein Jahr bei der VHV Gruppe. Warum habt Ihr euch damals für das duale Studium beziehungsweise die Ausbildung bei der VHV Gruppe entschieden?

Malte: Ich habe mich damals für die Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei der VHV Gruppe entschieden, weil ich durch das Assessment Center schon einen sehr guten Eindruck in den Ablauf der Ausbildung hier bekommen habe und mir vor allem der respektvolle Umgang mit uns Berufseinsteigern positiv aufgefallen ist.

Anastassios: Die Möglichkeit des dualen BWL-Studiums hat mich von Anfang an gereizt, da man das Gelernte anschließend in der Praxis vertiefen kann. Zudem lernen wir während der drei Ausbildungsjahre mehrere Fachabteilungen kennen und können somit noch besser einschätzen, in welche Richtung wir nach dem Studium gehen möchten.

Merve: Für die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen habe ich mich entschieden, weil dieser Beruf vor allem Empathie, Verständnis und Sensibilität verlangt, um wirklich gut beraten zu können- eine Fähigkeit, die wohl bis auf Weiteres nicht durch Maschinen ersetzbar ist; In anderen Berufen schreitet die Automatisierung voran, was teilweise erhebliche Auswirkungen auf die Berufsbilder haben kann. Deshalb bietet mir meine Ausbildung bei der VHV Gruppe gute Zukunftsperspektiven. Des Weiteren ist die VHV Gruppe ein finanziell sehr stabil aufgestelltes Unternehmen mit stetigem Wachstum, wie wir jedes Jahr auch in den Zeitungen lesen, und bietet ihren Mitarbeitenden vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. 

Ihr habt Eure Ausbildung mitten in der Corona-Zeit begonnen und musstet unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln in den Berufsalltag starten. Wie habt Ihr diesen Einstieg in der VHV Gruppe unter Pandemiebedingungen empfunden – und wie wurde das in der Hoch- beziehungsweise Berufsschule gehandhabt?

Malte: Der Einstieg in das Berufsleben unter Pandemiebedingungen war durchwachsen. Immerhin war es durch die Sicherheitsmaßnahmen länger nicht so unkompliziert möglich, sich untereinander persönlich kennenzulernen. Unsere Ausbildungsleitung hat aber immer alles dafür getan, uns trotzdem einen einfachen und angenehmen Start in das Berufsleben zu ermöglichen. Besonders geholfen hat dabei das Patensystem, welches die VHV Gruppe für die neuen Auszubildenen und Studenten eingeführt hat. So konnte ich meine Fragen immer an einen Ansprechpartner richten, der sich mit mir austauschen und aus eigener Erfahrung sprechen konnte. In der Berufsschule war der Einstieg dagegen etwas schwerer, denn wir wurden nach dem ersten Schulblock direkt in den Distanzunterricht geschickt. Dort fiel es schwer, mit Klassenkameraden in Kontakt zu treten bzw. den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Nichtsdestotrotz finde ich es beeindruckend, wie gut die Umstellung in das Homeoffice lief und wie wir unter diesen Umständen betreut und gefördert wurden.

Anastassios: Auf jeden Fall war es eine neue und interessante Erfahrung, im Büroumfeld Sicherheitsbeauftragten zu begegnen, die sich um die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln kümmern. Dank dieser und anderer Maßnahmen wurde rasch sichergestellt, dass wir auch unter Corona-Bedingungen vor Ort arbeiten konnten. Dennoch sind wir alle mit Laptops ausgestattet worden, um problemlos von zuhause aus arbeiten zu können.

In der Hochschule wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und hatten im ersten Semester abwechselnd Online- und Präsenzvorlesungen. So wurde uns der Start in die Theoriephase trotz Corona etwas erleichtert, da wir zumindest die Hälfte der Kommilitonen kennenlernen konnten. Das zweite Semester fand komplett online statt. Die Professoren und Dozenten haben das aber gut gelöst und uns Studenten immer wieder miteinbezogen.

Wurden Eure Erwartungen im ersten Ausbildungsjahr erfüllt? Was habt Ihr Euch vielleicht anders vorgestellt?

Anastassios: Meine fachlichen Erwartungen an das Studium und die VHV Gruppe wurden mehr als erfüllt. Wir werden in jeder Phase fürsorglich betreut und unterstützt, um uns stets weiterzuentwickeln. Natürlich hat Corona zu nachvollziehbaren Einschränkungen geführt, die ich mir nicht gewünscht habe, aber so war es eben und damit mussten wir uns arrangieren – in allen Lebensbereichen.

Merve: Meine Erwartungen sind definitiv erfüllt worden. Ich finde es sehr gut, dass wir Azubis einen Einblick in das alltägliche Berufsleben bekommen und während der Ausbildung in vielen unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt werden. Somit lässt sich das theoretische Wissen praktisch umsetzen und die Entscheidung, wo man gerne nach der Ausbildung arbeiten möchte, fällt leichter. Denn vor Ort lernen wir nicht nur den Umgang mit den Kunden, sondern wissen genau, wie das Arbeitsleben nach der Ausbildung aussehen wird.

Ihr habt schon berichtet, dass Ihr regelmäßig auch aus dem Homeoffice gearbeitet habt. Wie habt Ihr die Arbeit von Zuhause aus empfunden? wie war die Arbeit von Zuhause für Euch? Und wie Wie seid Ihr mit den anderen Kollegen in Kontakt getreten?

Malte: Anfangs war es nicht leicht und auch sehr ungewohnt, sozusagen nur aus dem Bett aufzustehen und schon im „Office“ zu sein, aber daran habe ich mich zum Glück schnell gewöhnen können. Ich habe mich mit meinen Kollegen größtenteils über Microsoft Teams in Meetings und via E-Mail verständigt, manchmal hat uns auch eine schnelle Chatnachricht in MS Teams ausgereicht.

Merve: Das Arbeiten von Zuhause bringt Vorteile mit sich, wie zum Beispiel die eingesparte Fahrzeit. Zudem haben wir das vollständige technische Equipment gestellt bekommen: iPads mit Zubehör wie Bluetooth-Kopfhörern und Apple Pencil. Über MS Teams stehen wir im engen Kontakt mit unseren Ausbildern und können uns bei Fragen jederzeit an sie wenden. So können wir von zuhause genauso effizient arbeiten, wie wir es vor Ort tun würden.

Nach einem Jahr habt Ihr schon einige Erfahrungen bei der VHV gesammelt. Haben sich die Eindrücke aus den ersten Monaten bestätigt? Was hat Euch besonders beeindruckt?

Malte: Am meisten hat mich in der Zeit beeindruckt, dass ich stets unterstützt werde und sich die Kollegen immer Zeit nehmen, wenn ich Hilfe brauchte oder auch neu in eine Gruppe kam. Meine Eindrücke aus den Einführungswochen haben sich auf jeden Fall bestätigt; Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die VHV Gruppe ein Arbeitgeber ist, der viel Wert auf die Ausbildung seiner Mitarbeitenden legt und sie fördert. An diesem Eindruck hat sich nichts geändert.

Anastassios: Schon in den Einführungswochen, zu Beginn meines Studiums, habe ich erlebt, dass die Unternehmenswerte eine wichtige Rolle spielen und hier aktiv gelebt werden. Ich bin nach wie vor sehr froh und bestätigt, in diesem Umfeld zu arbeiten. Die Kollegen stehen uns bei Fragen immer zur Verfügung und behandeln uns respektvoll und auf Augenhöhe. Ich finde es toll, dass wir auch als Berufseinsteiger in Projekte involviert werden. Auf diese Weise lernen wir nicht nur die fachlichen Inhalte viel besser, sondern treffen auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Fachabteilungen und sammeln jede Menge Berufserfahrung – und gewinnen natürlich auch Selbstbewusstsein.

Wie war die Umstellung auf einen Acht- Stunden- Arbeitstag nach der Schulzeit? Lassen sich Beruf und Freizeit für Euch gut miteinander vereinbaren?

Malte: Ich fand die Umstellung gar nicht so schwer, da ich bereits aufgrund eines ganzjährigen Schulpraktikums in die Arbeitswelt einsteigen durfte. Durch die flexiblen Arbeitszeiten lassen sich Beruf und Freizeit für mich wunderbar miteinander vereinbaren. Zudem bietet die VHV Gruppe auch noch einige Betriebssportgruppen an, in denen man auch nach Feierabend noch gemeinsam etwas unternehmen kann.

Merve: Für mich war das keine harte Umstellung, denn schon während der Schulzeit habe ich das Arbeiten durch Nebenjobs kennengelernt. Außerdem finde ich sehr gut, dass wir jeweils sechswöchigen Blockschulunterricht haben. So können wir uns in der Praxisphase auf die Arbeit konzentrieren und müssen in dieser Zeit weder für eine Klausur lernen noch Hausaufgaben erledigen. Umgekehrt können wir den Fokus in der Theoriephase komplett auf das Lernen richten.

Dank der Gleitzeitregelung lassen sich Beruf und Freizeit sehr gut miteinander kombinieren, da wir nach Absprache mit unseren Ausbildungsbetreuern unsere Arbeitszeiten flexibel gestalten können.

Das klingt alles sehr gut. Würdet Ihr das Studium beziehungsweise die Ausbildung bei der VHV Gruppe weiterempfehlen?

Malte: Ich kann die Ausbildung hier nur weiterempfehlen! Wenn man Spaß daran hat, viel Neues zu lernen und auch Lust hat, ein breitgefächertes Wissen in der Informatik aufzubauen, ist man bei der VHV Gruppe richtig.

Anastassios: Auch ich kann nur jedem zum dualen Studium bei der VHV Gruppe raten, weil man zusätzlich zum theoretischen Studium auch das Gelernte in der Praxis anwenden kann.

Merve: Die Ausbildung bei der VHV würde ich reinsten Gewissens weiterempfehlen. Wir Berufseinsteiger werden stets auf Augenhöhe behandelt, der Respekt steht hier immer an erster Stelle. Die zwischenmenschliche Beziehung ist für mich sehr wichtig und auch im Arbeitsumfeld nicht wegzudenken. Es geht nämlich nicht alleine darum, Geld zu verdienen, sondern auch, Spaß in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre mit freundlichen Kolleginnen und Kollegen zu haben – so lernt man viel besser und ist motivierter bei der Arbeit. Das trifft hier auf jeden Fall zu!

Habt Ihr Tipps für die zukünftigen Azubis, die Ihr aufgrund Eurer Erfahrung weitergeben möchtet?

Malte: Ich empfehle, viele Fragen zu stellen und am besten immer Interesse zu zeigen und neugierig zu sein, das bringt einen inhaltlich immer voran. Durch meinen Paten habe ich bereits vieles im Vorfeld erfahren, was mir den Start in die VHV Gruppe wesentlich erleichtert hat. So war ich bestens auf die ersten Tage vor Ort und auch den generellen Ausbildungsstart vorbereitet.

Anastassios: Zukünftigen Berufseinsteigern empfehle ich, sich grundsätzlich auf alle neuen Erfahrungen einzulassen und die Zeit zu genießen.

Liebe Merve, lieber Anastassios und lieber Malte, herzlichen Dank für die tollen Eindrücke in Euren Arbeitsalltag und die persönlichen Berichte. Weiterhin alles Gute und viel Spaß für Euer Berufsleben!

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