Gesundheit am Arbeitsplatz IV – so halten Sie sich am Arbeitsplatz fit

25. November 2013 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (1)

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Körperliche Fitness und Berufstätigkeit? Fit zu bleiben und ein ausgefüllter Arbeitstag scheinen sich auf den ersten Blick auszuschließen. Dabei ist Fitness das Schlüsselwort für Gesundheit und Leistungsfähigkeit und sollte daher trotz Job eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade wer täglich im Büro arbeitet, kennt das Problem: Zu Hause angekommen schmerzen Rücken und Nacken und man fühlt sich schlapp und ausgelaugt. Vielsitzer werden nachweislich häufiger krank, leiden vielfach unter Übergewicht sowie Rückenschäden und bilden die Hauptrisikogruppe für Herzerkrankungen und Diabetes. Etwas dagegen zu tun ist oft nicht so leicht zu realisieren. Der Tag ist straff durchgetaktet, dazu kommen ständiges Sitzen vor dem PC, viel Kaffee und schweres Kantinenessen. Dabei fördert Fitness am Arbeitsplatz Leistungsfähigkeit und Konzentration und beugt zudem dem Risiko einer Berufsunfähigkeit vor.

Wussten Sie, dass etwa die Hälfte aller berufstätigen Deutschen etwa 80.000 Stunden des Lebens am Bildschirm verbringen?

Aber ist Fitness in dieser hektischen Zeit zum Luxus geworden? Nein, denn auch ohne Zeit für das Fitnessstudio oder das Joggen im Park bietet auch der normale Arbeitsalltag viele Möglichkeiten, etwas für die Fitness zu tun und das lohnt sich in jedem Fall, denn:

  • Wer fit ist, wird seltener krank.
  • Wer sich fit hält, hat mehr Energie, mehr Leistungsfähigkeit und weniger Schmerzen.
  • Körperbewusste Menschen strahlen das auch aus und das wirkt sich auf den Erfolg im Beruf aus.
  • Wer sich fit hält, hat gelernt, sich Ziele zu setzten und diese auch zu erreichen.
  • Fitness verringert den Stress.

Und wussten Sie, dass 60 % der Deutschen unter Rückenproblemen leiden?

Fitness im Büro – die Balance aus Sitzen und Bewegung finden

Wie kann man schmerzhafte Begleiterscheinungen seines Jobs vermeiden oder lindern? Die Antwort ist: Einen Ausgleich schaffen. Vielsitzer sollten sich immer wieder kurze Pausen nehmen, in denen Sie sich gezielt und bewusst bewegen. Mit vielen kleinen Tricks und Übungen fällt es leicht, trotz Arbeit fit zu bleiben. Schon der Weg zur Arbeit bietet sich an, um etwas für die Fitness zu tun. Wer keinen weiten Weg hat, kann ganz einfach zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen und das Auto öfter mal stehen lassen. Und auch bei weiten Anfahrten gibt es eine Möglichkeit: Einfach das Auto einige Straßen weiter weg parken und den Rest laufen. Für Bahnfahrer: Eine Haltestelle früher aussteigen und den Fußweg als kleines Work-out nutzen. Angekommen am Arbeitsplatz ist es eine Grundregel, nicht immer alles, was benötigt wird, auch griffbereit neben sich liegen zu haben. So hilft es schon, das Telefon nicht auf den Schreibtisch zu legen. Für einen Anruf aufzustehen und während des Gesprächs ein paar Schritte zu laufen, verschafft kurze Bewegungseinheiten, ohne dabei die Arbeit zu vernachlässigen – der Rücken wird dankbar sein.

Fitness – auch eine Frage der Ernährung

Neben dem Bewegungsausgleich ist es wichtig, trotz Arbeitsalltag auf eine gesunde Ernährung zu achten, denn nur wer seinen Körper nicht mit schwerem Essen belastet, bleibt fit und leistungsfähig. Glücklich kann sich der schätzen, der in der Kantine aus leichten Gerichten mit Obst, Salaten und Gemüse wählen kann. Das sollte eine gute Kantine mindestens leisten, um genug Kraft und Energie für den Nachmittag am Schreibtisch zu liefern:

  • Eine Auswahl an frischem Obst und Gemüse
  • Kartoffeln – nicht nur in frittierter Form
  • Vollkornreis oder Vollkornnudeln
  • Mageres Fleisch oder Fisch
  • Magere Milchprodukte
  • Wasser und Saftschorlen

Wer auf eine solche Auswahl an Kantinengerichten nicht zurückgreifen kann, sollte sich sein Essen selber zubereiten. Zeitsparend und variantenreich: Alle Kollegen tun sich zusammen und jeder bereitet eine Kleinigkeit für alle vor. So können Sie ein kleines Pausenbuffet zusammenstellen und haben immer frische und leckere Snacks zur Verfügung.

Und wussten Sie, dass 41 % der Berufstätigen nebenbei essen? Und jeder 10. isst während der Arbeit gar nicht.

Was, wenn der Körper trotzdem streikt?

Auch wenn Fitness und ein Alltag am Arbeitsplatz eine Herausforderung sind, so ist es doch immens wichtig, diesen Spagat zu meistern. Vorzeitige Erwerbsunfähigkeit liegt nicht nur am Beruf, sondern auch an der Lebensweise, die an die Anforderungen der Tätigkeit angepasst werden muss. Jeder Vierte verliert in seiner Laufbahn die Fähigkeit, seinen Beruf auszuüben. Ein Rückschlag, der die Existenz bedrohen kann. Leichtsinnig ist der, der sich nicht selber absichert. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Versicherten eine von ihm mitbestimmte Rente für den Fall, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann (beachten Sie dazu auch den ersten Artikel unserer Serie „Gesundheit am Arbeitsplatz“). Am besten ist es also, schon während des Studiums oder in der Ausbildungszeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und sich nicht darauf zu verlassen, dass der Körper den Belastungen der Arbeit für immer standhalten kann.

Halten Sie sich fit?
Was tun Sie für Ihre Fitness – auch während der Arbeit?

 

Quelle: Bild oben © Picture-Factory – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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