Tipps für ein sicheres Weihnachten – auch ohne Versicherungen

9. Dezember 2013 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (Bisher keine Bewertungen)

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Warmes Kerzenlicht, der Duft von Tannen, Glühwein und Gebäck – die Zeichen deuten unverkennbar darauf hin: Weihnachten steht vor der Tür. Da denkt niemand an Versicherungen. Für viele sind die besinnlichen letzten Tage die schönsten des ganzen Jahres. Aber die Weihnachtszeit ist auch die Zeit, in der mehr als in jeder anderen Vorsicht geboten ist. Die Gefahren lauern jetzt an vielen Stellen und wer eine sorgenfreie Weihnachtszeit ohne böse Überraschungen erleben möchte, sollte die folgenden Tipps beachten. Für die, die das nicht tun, gibt es natürlich auch Versicherungen.

Nie wird so viel gebacken, gekocht und geschmückt. Nie brennen so viele Kerzen wie zu Weihnachten. Die Folge sind aber nicht nur gemütliche Atmosphäre und Besinnlichkeit, sondern in vielen Fällen auch Verbrühungen, Verbrennungen und Sachschäden. Der Grund: Stress. Schnell mal im Ofen nach dem Braten schauen, schnell mal zwischen Basteln und dem Geschenke einpacken das Kochwasser abschütten? Bloß nicht – nehmen Sie sich Zeit, denn das ist es, was Weihnachten ausmacht. Besinnlichkeit bedeutet auch Ruhe, Zeit für die Familie und Zeit, den Alltagsstress für ein paar Tage zu vergessen. Der Feuerteufel wütet im Dezember weit häufiger als in allen anderen Monaten, aber auch kleine Unfälle häufen sich zum Jahresende hin. Das gute Geschirr geht zu Bruch, Flecken ruinieren den Teppich, der Besuch rutscht auf dem ungeräumten Weg zum Haus aus. Was in der Weihnachtszeit schnell passieren kann, wie Sie Unfälle verhindern und wie Ihre Versicherung Ihnen im Schadenfall hilft, erfahren Sie hier:

Feuer und Flamme an Weihnachten – Tipps für einen sicheren Weihnachtsbaum

Advent, Advent ein Lichtlein brennt, erst eins dann zwei… und schon steht die Feuerwehr noch vor dem Christkind vor der Tür. In der Vorweihnachtszeit kommt es immer wieder zu kleinen bis schweren Wohnungsbränden. Die Gründe liegen auf der Hand: heißes Fett beim Weihnachtsessen, Kerzen auf dem Adventskranz und am Weihnachtsbaum. Das angenehme warme Licht und die gemütliche Atmosphäre echter Kerzen sind mit LED-Lichtern kaum zu ersetzen. Und grundsätzlich ist gegen Kerzenschein auch nichts einzuwenden, wenn Sie sorgsam und mit Vorsicht mit dem offenen Feuer umgehen und die Gefahren richtig einschätzen. Wer diese Tipps beherzigt, erlebt die Feiertage bei Kerzenschein, nicht beim Zimmerbrand:

  • Alle Kerzen müssen festen Stand haben und am besten auf einer nicht brennbaren Unterlage stehen. Vermeiden Sie, dass heruntergebrannte Kerzen auf dem Adventkranz in Kontakt mit trockenen Tannenzweigen oder brennbarer Dekoration kommen.
  • Achtung bei echten Baumkerzen: Die Kerzen dürfen nicht zu nah an anderen Zweigen oder brennbarem Schmuck angebracht werden. Am besten zünden Sie diese von oben nach unten an und löschen sie in umgekehrter Reihenfolge.
  • Lassen Sie die Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen.
  • Kinder und Haustiere sollten nie allein im Raum sein, wenn Kerzen brennen.
  • Vorsicht beim Auspacken der Geschenke. Geschenkpapier und Weihnachtsbaumkerzen sind eine gefährliche Kombination.
  • Auch Lichterketten können ein Feuer entfachen. Achten Sie immer auf ein gültiges Qualitätssiegel und verwenden Sie für den Außenbereich nur dafür geeignete Lichterketten – andernfalls droht ein Stromschlag.
  • Trockene Nadeln brennen besonders gut. Kaufen Sie den Baum also am besten erst kurz vor Heiligabend. Wenn der Baum bis zum Fest in einem Eimer mit Wasser steht, bleiben die Nadeln länger frisch. Und die goldene Regel beim Aufstellen des Baums: Immer genug Abstand zu Vorhängen, Polstern und anderem leicht Brennbaren einhalten.
  • Wenn der Baum doch einmal Feuer fängt: Ein einziger Löschversuch mit einem bereitgestellten Eimer Wasser genügt. Wenn das nicht funktioniert: Sofort die Wohnung verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Die giftigen Dämpfe breiten sich blitzschnell aus.
  • Bei Fettbränden etwa beim Fondue oder beim Weihnachtsbraten gilt: Nie mit Wasser löschen, Ölbrände lassen sich nur ersticken.

Tipps für Weihnachtsbäckerei, Geschenke basteln und andere Gefahrenherde

Nicht nur das Fest selbst bietet jede Menge Anlässe, sich in diesem Jahr noch einmal richtig zu verletzen. Gerade die Vorbereitungen sind oft gefährlich. Von Vorfreude leichtsinnig gemacht, riskieren viele hier schon ihre Gesundheit und laufen Gefahr, pünktlich zum Fest in der Notaufnahme zu landen. Schon das weihnachtliche Dekorieren der Wohnung und das Basteln für das Fest können gefährlich werden. Akrobatische Verrenkungen beim Schmücken des Baums bis zur Spitze sind jetzt gefragt. Nicht selten endet das Ganze nicht mit einer perfekt sitzenden Baumspitze, sondern mit schmerzhaften Stürzen und in der Folge Brüchen, Verstauchungen und Verrenkungen. Dagegen sind kleine Schnittverletzungen beim Basteln leichter zu verschmerzen.

Das Plätzchenbacken läutet in vielen Familien die Adventszeit ein. Klassisch in den ersten Dezembertagen wird die Küche in ein Meer aus Zuckerperlen, Mehl, Nüssen und anderen Leckereien verwandelt. Besonders die Kinder sind mit Begeisterung dabei, wenn der Teig geknetet, die Plätzchen ausgestochen und dekoriert werden. Die Weihnachtsbäckerei endet dabei nicht immer nur in einer riesen Kleckerei, sondern oft auch mit Verletzungen. Hier sind die Erwachsenen gefordert, besonders achtsam zu sein, denn wer verträumt Weihnachtslieder summend das scharfe Messer für Kinder zugänglich liegen lässt, verletzt seine Aufsichtspflicht. Ebenso gefährlich ist der heiße Backofen. Kleine Kinderhände, die nur schnell mal fühlen, ob die Plätzchen schon hart oder die Schokoglasur schon geschmolzen ist – Brandverletzungen möchte niemand verschulden.

Eine ganz andere immer wieder unterschätzte Gefahr an Weihnachten: das Autofahren. Die Straßen sind an Heiligabend und den Feiertagen voll mit Menschen, die es eilig haben und pünktlich bei ihren Familien ankommen möchten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Straßen zu Weihnachten oft glatt oder verschneit sind – die Unfallgefahr ist während der Festtage immer besonders hoch und nicht selten ist Alkohol im Spiel. Wer sicher und unbeschadet beim Familienessen eintreffen möchte, sollte sich Zeit nehmen. Früh genug loszufahren und entspannt und umsichtig zu fahren sind die besten Voraussetzungen für eine stressfreie Fahrt. Aber eine Gefahr wird noch häufiger unterschätzt als das Fahren auf den winterlichen Straßen: Ungesicherte große Geschenke im Auto können beim Bremsmanöver zum tödlichen Geschoss werden. Ebenso sieht es mit nicht richtig befestigten Weihnachtsbäumen auf dem Dach aus. Wer so am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet andere Fahrer und macht sich damit strafbar.

Gefahren unterm Weihnachtsbaum – Vorsicht beim Fest

Wer dann die Adventszeit überstanden hat und heil bei der Familienfeier eingetroffen ist, kann sich noch nicht völlig in Sicherheit wiegen. Das Fest selbst ist dann noch einmal ein Tag, an dem viel schiefgehen kann und Unfälle, Sachschäden und Verletzungen keine Seltenheit sind. Neben Weihnachtsgeschenken, die schon beim Auspacken zu Bruch gehen, kaputtem Porzellan und Flecken auf den Möbeln passieren auch immer wieder Unfälle, die im Krankenhaus enden oder Schäden, die zu Versicherungsfällen werden. Die kaputte Brille und das verletze Auge, weil der Sektkorken doch nicht so fest sitz, wie das prüfende Auge am Flaschenhals meint, die Verbrennung am heißen Fondue oder der Ofenbrand – Dinge, die mit Vorsicht vermeidbar sind und doch alle Jahre wieder festlicher Alltag sind.

Versicherungen, die das Weihnachtsfest nicht zum finanziellen Fiasko machen

Man stelle sich vor, die Kinder spielen im Garten mit dem Fußball, der unter dem Weihnachtsbaum lag. Die Fensterscheibe des Nachbarn geht kaputt. Oder: Der Onkel probiert die neue Kamera des Gastgebers aus und beschädigt diese. Oder aber: Nach der fettigen Weihnachtsgans braucht die Tante einen kleinen Verdauungsschnaps. Schon ein bisschen beschwipst, stolpert sie bei dem Versuch, vom Tisch aufzustehen. Mit einem beherzten Griff zum Weihnachtsbaum will sie ihren Sturz vermeiden und reißt die Tanne mit zu Boden. Die echten Kerzen entfachen zusammen mit dem verschütteten Alkohol schnell ein Feuer. Beim Löschversuch steht das Wohnzimmer unter Wasser und das Parkett beginnt sich zu lösen. Diese und ähnliche Fälle bleiben ärgerlich aber weniger tragisch für den, der mit einer privaten Haftpflichtversicherung clever vorgesorgt hat.

Ein anderes Szenario: Die Stichflamme, die beim Anbraten der Ente hochsteigt, ruiniert die gesamte Kücheneinrichtung. Der Schaden beläuft sich rasch auf mehrere Tausend Euro. Die Hausratversicherung steht Ihnen hier bei der finanziellen Regulierung zur Seite.

Nach dem festlichen Essen und der Bescherung im Kreise der Liebsten ist die Stimmung ausgelassen und es geht noch zum Tanzen in die nahe gelegene Bar? Wer jetzt auf dem Eis ausrutscht und sich den Knöchel verletzt, kontaktiert am besten schnell seine Unfallversicherung.

Zumindest eine Haftpflichtversicherung und eine Hausratversicherung sind zuverlässige Schutzengel in der Weihnachtszeit und helfen, das Jahresende ohne finanziellen Totalschaden zu überstehen. Vorsicht walten lassen sollten Sie allerdings bei grob fahrlässigem Handeln, denn hier riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz. Wer die Wohnung verlässt, ohne die Kerzen zu löschen, nimmt einen Brand in Kauf und muss dafür gegebenenfalls selbst die Verantwortung übernehmen. Besser ist es da, die Weihnachtszeit schon mit dem nötigen Gefahrenbewusstsein anzugehen und sich die Ruhe und Zeit zu nehmen, die Uhren einfach mal langsamer ticken zu lassen. So genießen Sie die Festtage bewusst und halten das Unfallrisiko gering. Und die Verschnaufpause nach dem Weihnachtsfest hält nicht lang an. Bereits ein paar Tage später steht schon das nächste brandgefährliche Fest an – Silvester!

Haben Sie an Weihnachten schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wie sorgen Sie für eine sichere Weihnachtszeit vor?

 

Quelle: Bild oben © Gina Sanders – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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