Gesundheit am Arbeitsplatz III – die besten Entspannungstipps

20. November 2013 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 9 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (2)

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Stress und übermäßige Anspannung sind die zweithäufigste Ursache für Gesundheitsprobleme, die aus dem Beruf resultieren – gleich nach Rückenleiden. Grund genug, Entspannungstechniken am Arbeitsplatz und in den Pausen mehr Platz einzuräumen. Körper und Geist brauchen Entspannung, um leistungsfähig und gesund zu bleiben – im Büro, auf der Baustelle, beim Lernen, beim Kellnern und in allen anderen Berufsfeldern.

Im Beruf steht man immer wieder unter Anspannung. Die Ursachen dafür sind zumeist Verantwortung, Leistungs- und Zeitdruck. Unter permanenter psychischer Belastung leidet vor allem die Gesundheit. Darum ist es der erste Schritt, diese Ursachen zu minimieren. Oft ist das im Alltag aber nicht möglich. Dann ist es in jedem Fall wichtig, einen Ausgleich zu finden und eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu schaffen. Im schlimmsten Fall endet anhaltender Stress in psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Burnout. Dieser andauernde Zustand geistiger und emotionaler Erschöpfung resultiert aus permanentem negativen Stress und führt langfristig zu völliger Erwerbsunfähigkeit. Wer nicht schon früh im Berufsleben lernt, zwischen all dem Druck auch zu entspannen, läuft Gefahr, irgendwann nicht mehr leistungsfähig zu sein und seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können. Klug vorsorgen heißt in diesem Fall, schon frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. So ist die finanzielle Lebenssituation nicht in Gefahr, wenn der Körper und der Geist den Belastungen der Arbeit irgendwann einmal nicht mehr gewachsen sind. Im ersten Artikel unserer Serie „Gesundheit am Arbeitsplatz“ berichten wir ausführlich über die Möglichkeiten einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Und wussten Sie, dass die Krankheitstage aufgrund eines Burn-outs rasant ansteigen?

Der Schlüssel zum Stressabbau – Balance zwischen Anspannung und Entspannung

Entspannung besteht immer aus drei Komponenten, die Sie gleichermaßen beachten sollten:

  • Augenentspannung
  • Körperentspannung
  • Mentale Entspannung

Die Augen entspannen am besten, wenn Sie hin und wieder den Blick in die Ferne schweifen lassen –
am besten aus dem Fenster. Der Körper braucht kurze Pausen, in denen Nacken und Schultern entspannen können und für den Geist gilt: In der Pause bewusst etwas anderes tun und denken!
Um sich vor übermäßiger Anspannung zu schützen, können Sie mit einfachen Entspannungsübungen viel erreichen. Die Auslöser für Stress lassen sich nicht so einfach ausschalten. Umso wichtiger ist gezielter Stressabbau. Gesunder Schlaf ist das A und O für einen erholten Start in den Tag. Nur wer sich nachts nicht von der Gedankenspirale wachhalten lässt, hat ein Schutzschild gegen Stress bei der Arbeit. Erfahren Sie, was Ihnen persönlich beim Abschalten vor dem Schlafen hilft. Das kann Sport am Abend sein, ein Bad mit ätherischen Ölen oder einfach etwas Fernsehen auf dem Sofa. Am Wochenende ist dann das volle Entspannungsprogramm angesagt. Nutzen Sie die Zeit hin und wieder für einen Kurztrip wie ein Wellnesswochenende und laden Sie die Akkus wieder richtig auf.

Die besten Entspannungstipps für Büro und Co.

Das Wochenende ist aber wie immer viel zu schnell vorbei und der Stress schneller da als erhofft. Entspannung und Abschalten dürfen aber nicht bis nach dem Feierabend warten. Einige Entspannungsübungen können Sie sogar ganz leicht während der Arbeitszeit machen. Für alle anderen sind die Pausen ideal.

  • Kurze Pausen entspannen Nerven und Muskeln. Telefon aus, Tür zu, Luft rein. Machen Sie kurze Zeit den Kopf völlig frei und atmen Sie bewusst, denn bei Stress wird die Atmung deutlich flacher.
  • Tagträumen Sie! Ein kurzer Ausflug im Kopf hin zu einem schönen Erlebnis wirkt Wunder. Machen Sie im Kopf einen Spaziergang und stellen Sie sich Gerüche und Geräusche deutlich vor. Machen Sie sich dann bewusst auf den Weg zurück.
  • Powernapping – das kurze Schlafen zwischendurch ist in vielen Länden nichts Neues mehr. In Amerika und Japan zum Beispiel gibt es in vielen Betrieben eigene Ruheräume. Nach nur 15 Minuten Schlaf erholt sich das Gedächtnis und Sie meistern die Aufgaben des Nachmittags leichter. Und ein weiteres Plus: Sie gehen fit in den Feierabend.
  • Gewöhnen Sie es sich an, Pausen einzuhalten. Lassen Sie sich nicht ablenken und sprechen Sie nicht von der Arbeit. Am Besten gehen Sie raus in die Natur und entspannen bei frischer Luft und etwas Bewegung.
  • Wenn sie aktiver entspannen möchten, dann machen Sie Yoga in der Pause. Verabreden Sie sich mit Kollegen. Das Entspannungsprogramm tut allen gut und Sie haben keine Chance, die Verabredung so leicht zu canceln.

Wie entspannen Sie sich am Arbeitsplatz?
Welche Techniken nutzen Sie?

 

Quelle: Bild oben © Robert Kneschke – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

Kommentare:
  1. Geschrieben von Mike | am 31. Dezember 2013 um 18:51 Uhr

    Danke für die einfachen Entspannungstips


  2. Geschrieben von iris eckert | am 7. Dezember 2014 um 12:55 Uhr

    sie haben nur bürostress von fabrikstress ist nie die rede, die bei uns im büro arbeiten ,haben diesen stress den wir haben lange nicht, und verdienen noch gut dabei und können bis 67 arbeiten ,aber in der produktion niemals


  3. Geschrieben von Brigitte | am 19. Dezember 2014 um 02:59 Uhr

    Das kann man als Verkäuferin auch nicht anwenden. Finde es auch schade, dass ständig nur über Büroangestellte berichtet wird


  4. Geschrieben von Dirk | am 19. Dezember 2014 um 11:13 Uhr

    @Iris Eckert: Sogenannter Bürostress ist auch Stress, nur anderer Stress als in der Produktion. Ich bin Mitarbeiter eines großen Kreditinstitutes und kann Ihnen mal eine Woche meinen Arbeitsplatz nahelegen. Danach möchte Sie wieder in die Produktion. Da gebe ich Brief und Siegel drauf. Akkordarbeit (nach klarer zeitlicher Vorgabe, also eine hohe Quantität gedoppelt mit extrem hoher Qualität ist das was ich in meinem “Büro-Job” (klingt immer nach Schlaftablette – es lebe die Pauschalisierung) jenden Tag 8-10 Stunden abrocken muss. Abends schaffe ich es nicht mal mehr bis zum 20:15 Film und bin schon eingeschlafen. Soviel mal dazu. Freundlichen Gruß: Dirk


  5. Geschrieben von Anna | am 22. Dezember 2014 um 17:55 Uhr

    Das hilft halt auch nur, wenn man ein eigenes Büro hat. Wenn man z.B. gar keine Pausen machen kann oder darf und das Telefon nicht ausstecken darf weil man sonst niemand mehr rangehen würde, wird das schwierig. Die Tips sind ja relativ einfach umzusetzen wenn man die Möglichkeit hat, aber wie kann man Stress bewältigen, wenn man ihn nicht abstellen darf!? Was gibt es da für Möglichkeiten?


  6. Geschrieben von Gerd | am 26. Dezember 2014 um 03:10 Uhr

    Chef zu sein, ist der doppelte Stress.
    Damit fertig zu werden, ist gar nicht so einfach, weil ständig Entscheidungen gefordert werden und dass aus einer unaufgeregten inneren Atmosphäre heraus. Die Tipps sind schon ganz hilfreich.


  7. Geschrieben von Stephan | am 7. Januar 2015 um 10:40 Uhr

    Ich habe in beiden Situationen gearbeitet, früher in der Produktion und nach Fortbildung im Büro. Beide haben Ihre Stresssituationen und Belastungen. Allerdings muss ich aus der Produktion sagen, nach Feierabend leg ich das Werkzeug ab und geh nach Hause, beim Büro Job geh ich zwar auch nach Hause aber die Gedanken und Probleme sind immer im Kopf und lassen sich nicht wie ein Werkzeug ablegen.und das ist das schwierige daran.


  8. Geschrieben von opa wolfgang | am 22. Januar 2015 um 08:40 Uhr

    Ich kann mich noch daran erinnern, als der Begriff Stress aufkam. Zwei Wochen später hatte meine neunjährige Tochter Stress!!!


  9. Geschrieben von Elke | am 7. Februar 2015 um 08:59 Uhr

    hallo,
    ich denke mal es ist wichtig zu unterscheiden und selbst zu entscheiden, was stressen darf. ich sehe jeden tag wie Kollegen sich selbst und damit anderen selbst stress machen. einfaches Rezept dagegen: kurz denken vor handeln.


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