Berufsunfähigkeit vorbeugen – fit und gesund bis ins Rentenalter

23. Februar 2015 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (8)

Berufsunfähigkeit vorbeugen und fit ins Rentenalter eintreten.

Die eigene Arbeitskraft ist es, die Ziele und Träume verwirklichen kann. Sie ist es, die die ganze Lebensplanung stützt. Für den, der mit beiden Beinen im Berufsleben steht, ist eines unvorstellbar: die eigene Berufsunfähigkeit. Trotzdem trifft sie jeden vierten deutschen Arbeitnehmer wie ein Schlag. Das vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben kann viele Gründe haben. Plötzliche und unvermeidliche Unfälle sind dabei noch die seltenste Ursache. Über 90% aller Berufsunfähigen können ihren Beruf aufgrund körperlicher und psychischer Erkrankungen wie Burnout nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter ausüben. Gut beraten ist der, der sich mit einer BU-Versicherung für den Fall der Fälle abgesichert hat. Aber muss es soweit erst kommen? Was können Sie konkret tun, um der Berufsunfähigkeit schon jetzt effektiv vorzubeugen?

In den seltensten Fällen ist es ein plötzliches Ereignis, das alles verändert und die Berufsunfähigkeit mit sich bringt. Viel häufiger beginnt es mit einem Ziehen im Rücken, Stichen in der Herzregion, ständiger Erschöpfung oder Ähnlichem. Die drohende Berufsunfähigkeit kündigt sich oftmals schon Jahre zuvor an – fehlt nur noch jemand, der die Zeichen zu deuten weiß. Der eigene Körper zeigt, wenn die Belastung zu hoch ist, ein Ausgleich fehlt oder etwas im Inneren nicht stimmt. Und genau da sollten Sie ansetzen. Wer sich davor schützen will, schon Jahre vor der Rente berufsunfähig zu werden, kann vieles tun, wenn er die Signale des Körpers wahrnimmt und handelt. In jedem Stadium einer Erkrankung gibt es Schritte, die eingeläutet werden können, um Schlimmeres abzuwenden.

Ambulante oder stationäre Prävention – Hilfe im Fall drohender Berufsunfähigkeit

Das Bewusstsein für schleichende Berufsunfähigkeit ist in den letzten Jahren schärfer geworden. Vorsorge und Prophylaxe rücken immer mehr ins Blickfeld – davon können Sie profitieren. Im Katalog Ihrer Krankenkasse finden Sie Angebote, die Sie bei dem Projekt unterstützen, lange gesund und leistungsfähig zu bleiben. Leiden Sie unter dauerhaften Beschwerden, die sich zu verschlimmern drohen, kann eine stationäre Maßnahme wie ein Kuraufenthalt die beste Lösung sein. Vor Ort können spezielle Behandlungen und Anwendungen auf Ihre Symptome abgestimmt werden.

Klassiker der Kurangebote, um Langzeiterkrankungen vorzubeugen, sind:

  • Massagen
  • Heilquellen
  • Medizinische Therapien

Nehmen Sie diese Chance wahr, wenn Ärzte Ihnen dazu raten, denn nach einem solchen Aufenthalt kehren Sie mit frischer Energie und einem neuen Gesundheitsbewusstsein beschwingt ins Berufsleben zurück.

Gut für alle, die aus verschiedenen Gründen keine stationäre Kur wahrnehmen wollen oder können: Auch die ambulante Vorsorge am Wohnort ist mittlerweile bestens aufgestellt. Von der Rückenschule über Ernährungsberatung bis hin zu diversen Sportangeboten tun die Krankenkassen viel, um Ihre Gesundheit zu stärken – Sie müssen die Angebote lediglich wahrnehmen.

Behutsam mit dem eigenen Körper umgehen – der erste Schritt der BU-Prophylaxe

Vorbeugung von Berufsunfähigkeit durch Sport und Fitness. Trotz all der Möglichkeiten, im Falle lang anhaltender Beschwerden Hilfe zu bekommen, sollte doch der erste Schritt immer sein, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Wer schon in jungen Jahren auf die Signale seines Körpers hört und die eigene Gesundheit nicht mit Füßen tritt, hat gute Chancen, bis zum Rentenalter fit und leistungsfähig zu bleiben.

Eine häufige Ursache für Berufsunfähigkeit sind Erkrankungen des Bewegungsapparates. Zur Prävention lassen sich eine ganze Reihe einfacher Maßnahmen ins Auge fassen, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen. Was Sie konkret tun können, hängt von der Ursache der ersten Beschwerden ab:

  • Probleme mit Muskeln und Skelett sind mit Sport und einer gesunden Ernährung im Anfangsstadium noch gut in den Griff zu bekommen. Mit regelmäßigem Radfahren, Schwimmen oder Wandern lindern Sie Ihre Beschwerden und stärken Ihren Körper dauerhaft.
  • Psychische Belastung regulieren Sie mit Entspannungsübungen, moderatem Ausgleichssport und in dringenden Fällen mit einem Jobwechsel.

Grundsätzlich gilt es bei der Vorbeugung einer Berufsunfähigkeit, Risikofaktoren weitestgehend auszuschließen. Vermeiden Sie starkes Übergewicht, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum, eine dauerhaft belastende Rückenhaltung sowie verschleppte Erkrankungen des Immunsystems. Denn nur wer sorgfältig auf die eigene Gesundheit achtet, kann von sich sagen, alles dafür getan zu haben, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Und das gilt auch für die Psyche: Ursachen wie Burnout sind immer häufiger ausschlaggebend dafür, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, Alltag und Beruf zu bewältigen. Auch hier lautet die oberste Regel: Nehmen Sie die Alarmsignale des Körpers ernst! Die Zahlen von Burnout und Berufsunfähigkeit als dessen Folge steigen. Prävention ist das A und O. In dem E-Book „Krank im Job: Burnout und die Folgen. Wie kann man sich schützen und was können Betroffene tun?“ finden Sie wertvolle Informationen, Hilfestellungen sowie Selbsttests zum Thema.

Was, wenn es doch passiert? – 100%igen Schutz gibt es nicht

Auch wenn Sie viel tun können, um das Risiko der Berufsunfähigkeit zu bannen, so können Sie sich doch nicht völlig sicher wägen. Krebserkrankungen, Morbus Parkinson, ein Schlaganfall – das alles kann Sie trotz gesunder und aktiver Lebensweise von einem Tag auf den anderen aus dem Berufsleben reißen.

Der zweite Schritt der Vorsorge ist daher immer die finanzielle Absicherung. Nur so – mit einer auf Sie zugeschnittenen Berufsunfähigkeitsversicherung – entsteht im schlimmsten Fall keine folgenschwere Einkommenslücke. Je früher Sie sich für alle Fälle wappnen, desto geringer sind die monatlichen Beiträge, die Ihnen dann Ihren Lebensstandard sichern, wenn Ihnen der Boden unter den Füßen wegbricht.

 

Quellen: Bild oben © contrastwerkstatt – Fotolia.com, Bild im Text © Picture-Factory – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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