Bildungsformen und Ängste – gibt ein guter Schulabschluss wirklich Sicherheit?

16. März 2015 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (8)

Was denken Schulabgänger über ihre Zukunft?Der Schulabschluss ist der erste Schritt ins Berufsleben. Was dann passiert, hängt in der Regel auch von der Schulform ab. Hauptschule, Realschule oder Gymnasium – welche Absolventen haben die besten Chancen? Und blicken die Abiturienten wirklich gelassener auf ihre Rente?

Bildung ist eine Chance für das Leben. Sie ebnet den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft und ist die Tür zum Traumberuf. Doch seit Langem ist das deutsche Bildungssystem in die Kritik geraten. Die Schulformen werden unter die Lupe genommen und für nicht immer ausreichend befunden. Immer mehr Eltern haben Angst, dass ihre Kinder in der Schule nicht mehr das mit auf den Weg bekommen, auf das es im Leben danach ankommt.

In diesem Denken besteht allerdings ein großer Unterschied zwischen den einzelnen Schulformen. Ein guter Realschulabschluss oder sogar das Abitur – das müssen doch die idealen Bedingungen für einen sicheren Beruf sein. Aber ist es wirklich gerechtfertig, hier so zu pauschalisieren? Haben Hauptschüler demnach mit größeren Zukunftsängsten zu leben? Und wie gut kennen sich eigentlich die Absolventen von Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder der Universität mit Versicherungen aus? Eine Studie von YouGov und der Hannoverschen hat sich mit diesem Thema beschäftigt.

Überraschenden Gemeinsamkeiten – die Lebensträume sind bei vielen Absolventen gleich

Wenn doch die Bildungsform den Lebensweg in eine bestimmte Richtung lenkt, so wäre zu erwarten, dass auch die Träume und Ziele für den Ruhestand weit auseinandergehen. Ganz anders als vielleicht erwartet, haben die Absolventen der verschiedenen Schulen schon die gleichen Wünsche für ihre Rente, wie die Gruppe der 55- unter 100 Jährigen. Gartenpflege, Ruhe und eine große Reise sind auch bei den jungen Menschen schon die Top 3-Vorstellungen für die Zeit nach dem Beruf. Ganz oben steht als favorisierte spätere Anlage der Absolventen der Immobilienkauf.

Vorbeugung von Berufsunfähigkeit durch Sport und Fitness.Aber auch im Bereich der Versicherungen scheinen sich die Schulabgänger gleichermaßen zu informieren. Zu großen Teilen geben Absolventen aller Schulformen an, ihre Versicherungsentscheidungen selbst zu treffen. Viele denken auch darüber nach, eine Versicherung für den Ruhestand abzuschließen – die meisten von ihnen sind Abiturienten, jedoch dicht gefolgt von Realschülern und Hauptschülern.

Den Renteneintritt wünschen sich Hauptschüler, Realschüler und Studenten mit 60 Jahren, lediglich die Abiturienten können sich gut vorstellen, bis zum 65. Lebensjahr oder länger zu arbeiten. Fragt man aber nach der realistischen Einschätzung, so glauben doch alle Absolventen, mit frühestens 65 Jahren in Rente gehen zu können.

Gravierende Unterschiede – Hauptschüler haben die größten Ängste vor der Zukunft

Wenn es um das geht, was sich die Absolventen wünschen, dann besteht große Einigkeit. Unterschiede lassen sich aber bei den Befürchtungen und Ängsten festmachen. Rund 70 % aller Hauptschüler haben Angst davor, später so wenig Rente zu erhalten, dass diese nicht genügt, den Lebensstandard zu halten. Bei der Gruppe der Abiturienten teilen nur noch 62 % der Befragten diese Sorge.

Haupt- und Realschüler äußerten die größten Sorgen, einmal zum Pflegefall zu werden. Diese Angst könnte darin begründet sein, dass die Absolventen einen beschwerlichen Berufsweg für sich sehen. Körperliche Arbeit oder ein Job, der viel abverlangt und gerade so den Lebensstandard sichert – das alles macht Angst, nicht gesund alt zu werden. Abiturienten haben dagegen generell Angst davor, von anderen abhängig zu werden.

Gleich ist jedoch allen die grundsätzliche Befürchtung, eine nicht ausreichende Rente zu bekommen oder aufgrund von Berufsunfähigkeit vor dem Nichts zu stehen – eine ernüchternde Erwartung für Menschen, die sich am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn befinden. Woher soll die Motivation kommen, einen Beruf mit viel Energie auszuüben, wenn ein Ruhestand voller Sorgen immer näher rückt?

BU und fondsgebundene Rentenversicherung für eine berufliche Zukunft ohne finanzielle Sorgen

Dabei muss diese Angst nicht sein. Kein anderer Zeitpunkt im Leben ist so günstig, wie der des Schulabschlusses, um etwas gegen Altersarmut und für eine Absicherung zu tun. Der Schulabschluss ist ein sehr günstiger Zeitpunkt für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, da die Beiträge bei einem frühen Abschluss sehr niedrig sind. Bei der Hannoverschen werden Sie bereits mit Beginn des Studiums bzw. Ausbildung nach dem angestrebten Studienabschluss bzw. Ausbildungsziel eingestuft.

Wenn Sie schon zu Beginn des Berufslebens eine BU-Versicherung abschließen, sind Sie für den Fall geschützt, dass Sie durch einen Unfall oder Krankheit Ihre Arbeitskraft verlieren. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung schließen Sie die Versorgungslücke, die dann entsteht.

Auch der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist zum Zeitpunkt des Schulabschlusses sehr ratsam. Je früher Sie sich dafür entscheiden, desto länger sparen Sie und desto weniger Risiken gehen Sie ein. Sie können die für Sie optimal passende Anlagestrategie auswählen und ein Fonds-Wechsel ist 5x pro Jahr kostenlos möglich.

Das Gute: Bei dieser Form der Vorsorge können Sie schon mit sehr geringen Beiträgen einsteigen. Wenn Sie den Vertrag bis zum Alter von 30 Jahren abschließen, können Sie über die gesamte Laufzeit hinweg einen monatlichen Betrag von lediglich 25 Euro anlegen und sparen. Wenn Sie den Vertrag mit 30 Jahren oder älter abschließen, beträgt die Mindestrate 50 Euro im Monat.

Sicher ist der Besuch des Gymnasiums eine günstigere Ausgangslage für den Einzelnen, dennoch stehen allen Absolventen die Türen offen. Und eine Versicherung, die von nun an bis zur Rente begleitet hilft, einen Ruhestand zu gestalten, wie ihn sich nahezu alle wünschen.

 

Quellen: Bild oben © Picture-Factory – Fotolia.com, Bild im Text © klickerminth – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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