Das Fußballfest am Zuckerhut – wer ist dabei?

17. Juni 2013 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (1)

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Olá! Der internationale Fußball kommt ins Land der Ballzauberer. Denn im Sommer nächsten Jahres ist es endlich soweit: Die Fußballweltmeisterschaft wird in Brasilien ausgetragen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die sportbegeisterten südamerikanischen Fans sind schon voller Vorfreude. Um bei diesem wichtigsten Fußballturnier der Welt dabei zu sein, muss sich jedes Land aber zunächst in der Qualifikation beweisen. Aufgeteilt nach Kontinenten gilt es hier, in verschiedenen Gruppenphasen das Talent unter Beweis zu stellen und sich gegen die Gegner zu behaupten, die ebenfalls gerne ein Ticket für das Ereignis lösen wollen.

Japan schafft eine frühe Qualifikation – dahinter bleibt es spannend in Asien

Als erstes Team auf der sicheren Seite – abgesehen vom Austragungsland Brasilien – ist Japan. Souverän setzten sich die Japaner in der Asiengruppe 2 durch und können somit schon für den nächsten Sommer planen. Weitere Chancen, in dieser Gruppe zu bestehen haben die „Socceroos“ – die australische Fußballnationalmannschaft. In der Asiengruppe 1 liefern sich momentan Südkorea, der Iran und Usbekistan einen spannenden Dreikampf um die Spitze. Dabei führen die Koreaner mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 2 die Tabelle an. Auch treffen hier verschiedene Fußball-Kulturen aufeinander: Lebt das südkoreanische Spiel vor allem von der Offensive, beschränken sich die Iraner eher auf das Verteidigen – nur zwei Gegentore in sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache. In der asiatischen WM-Qualifikation waren ursprünglich 43 Teams gestartet, die um vier oder fünf Teilnehmerplätze kämpfen. Die übrig gebliebenen zehn Bewerber spielen diese Plätze jetzt untereinander aus.

Afrika – eine aufstrebende Fußballmacht

Ähnlich spannend geht es in der afrikanischen WM-Qualifikation zu. 52 Teilnehmer bemühen sich hier um fünf Tickets für Brasilien. Gewohnt souverän schlagen sich hier Ägypten, die Elfenbeinküste und Nigeria, die alle die Tabellen ihrer jeweiligen Gruppen anführen. Für eine Überraschung könnte die Mannschaft aus Sambia sorgen, die ebenfalls im Moment auf Platz eins in ihrer Gruppe steht und damit auch die Favoriten aus Ghana auf Platz zwei verweist. Spätestens seit der WM auf diesem Kontinent im Jahr 2010 ist mit den afrikanischen Teams immer zu rechnen.

Konkurrenzkampf in Ozeanien und Amerika

Nur durch ein weiteres Durchsetzten gegen einen Vertreter aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik kann sich der Sieger der Ozeanischen Fußball-Konföderation für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Neuseeland wird hier antreten und alles daran setzen, im Play-off gegen den CONCACAF-Vertreter zu gewinnen.
Aus dieser Amerika-Gruppe haben im Moment die Vereinigten Staaten, Costa Rica, Mexiko und Honduras die besten Karten, wobei auch Panama sich noch Hoffnungen machen kann. Nur das Team aus Jamaika liegt abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die US-Boys um Clint Dempsey von Tottenham Hotspur und Jermaine Jones von Schalke 04 hingegen führen diese Tabelle an.

Das Turnier in der Nachbarschaft: WM-Qualifikation in Südamerika

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Das Turnier in der Südamerikanischen Zone ist besonders hart umkämpft. Hier ist der besondere Anreiz, dass das Turnier im Sommer 2014 auf dem eigenen Kontinent stattfindet. Das zu verpassen wäre eine große Enttäuschung für jede der neun Nationen. Am besten schlägt sich bis jetzt die Mannschaft aus Argentinien in dieser WM-Qualifikation. Angeführt von Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona, fährt das Team souverän Punkte ein und musste erst eine Niederlage hinnehmen. Neun Tore zu diesem Erfolg steuerte Gonzalo Higuaín bisher bei und führt damit die Torjägerliste der Gruppe an. Weitere Hoffnungen auf einen der vier direkten Startplätze und den einen Play-off Platz können sich die zweitplatzierten Kolumbianer, Ecuador, Chile und Uruguay machen. Auch die Mannschaft aus Venezuela, die punktgleich mit Uruguay auf Platz 6 steht, und Peru mit den Bundesliga-Lieblingen Claudio Pizarro und Jefferson Farfán haben noch die Möglichkeit dem großen Turnier in Brasilien beizuwohnen.

Viele Favoriten in Europa

Die stärksten Mannschaften kämpfen in der europäischen Qualifikation um die Teilnahme. In neun Gruppen werden hier ganze 13 Plätze vergeben. Die Favoriten geben sich dabei bis jetzt keine Blöße, einzig England steht momentan noch auf dem zweiten Platz seiner Gruppe, hinter Montenegro – hat allerdings noch ein Spiel weniger absolviert. Italien, Spanien, die Niederlande, Portugal und Deutschland hingegen spielen eine souveräne Qualifikation. Die vielleicht größte Überraschung ist das Team aus Belgien: Noch vor Kroatien führt die Mannschaft die Gruppe A an. In der europäischen Qualifikation sind allerdings neben den Gruppenersten auch die besten Gruppenzweiten für die Fußball-WM qualifiziert. Eng wird es für die Türkei und Dänemark, die in den letzten Qualifikationsspielen ihrer Gruppen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und einen großen Punkte-Rückstand aufholen müssen. Auf die erste Teilnahme hofft das starke Team aus Bosnien und Herzegowina. Auf Platz eins der Gruppe G liegend, weist die mit Bundesliga Spielern gespickte Truppe Griechenland und die Slowakei in die Schranken.

Ebenfalls einen guten Eindruck hinterlässt die Mannschaft aus Deutschland. Die jungen Stars der legendären WM 2006 im eigenen Land, wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Lukas Podolski haben sich inzwischen zu Leitwölfen entwickelt. Sie führen ein Team an, das mit Stars wie Mesut Özil von Real Madrid und Thomas Müller von Bayern München hohes Potenzial in den eigenen Reihen hat und zudem auf junge, aufstrebende Talente wie Marco Reus, Julian Draxler und allen voran Mario Götze setzen kann. In der Gruppe C hat das Team von Jogi Löw den ersten Platz inne und kann auf ein Polster von fünf Punkten Vorsprung bauen. Der zweite Platz hingegen ist hart umkämpft: Hier stehen Österreich, Schweden und Irland punktgleich nebeneinander. Zwei dieser drei Länder werden der WM also leider fernbleiben müssen.

Vorfreude auf das große Turnier

Bis zum Herbst wird sich entscheiden, wer das Turnier in Brasilien bestreiten wird. Zunächst findet dort noch der Konföderations-Pokal 2013 statt, auch Confed-Cup genannt. Dieser kann als eine Art Testlauf zum Großereignis im nächsten Jahr gesehen werden. Acht Mannschaften nehmen an dieser Generalprobe teil – hauptsächlich die Siegerteams der weltweiten Verbände. Die Uefa wird durch Spanien und Italien vertreten. Da die Spanier den Weltmeistertitel gewannen, rückt Italien als Finalist der Europameisterschaft nach.
Am 12. Juni 2014 hat das lange Warten dann ein Ende: Die zweite Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wird eröffnet. In zwölf Stadien wird dann der Weltmeister ermittelt. Das Finale wird am 13. Juli 2014 im legendären Maracanã Stadion in Rio de Janeiro ausgetragen. Danach weiß man, welche Nation sich Fußballweltmeister 2014 nennen darf.

Und Sie? Fiebern Sie auch schon dem großen Event entgegen? Wie bereiten Sie sich auf die WM vor?

 

Quellen: Bild oben © senoldo – Fotolia.com, Bild im Text © talitha – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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