Lebenskrise: Innerhalb von 10 Jahren trifft sie jeden 2.

Krankheit oder Konkurs, Trennung oder der Tod eines geliebten Menschen: Jeder von uns kann in eine Lebenskrise stürzen. Eine aktuelle Studie der AOK zeigt: Bei jedem 2. Deutschen leidet dann auch der Beruf.

Jeden kann es treffen – fast jeden betrifft es
Was passiert, wenn man nicht mehr weiter weiß

Finanzielle Probleme können genauso den Ausschlag geben wie eine schlimme Diagnose, eine zerbrochene Liebe oder ein Todesfall in der Familie. Die mit 2.000 Befragten groß angelegte Studie der AOK ergab, dass bei gut 50 Prozent aller Erwerbstätigen in den letzten 10 Jahren eine Lebenskrise sogar Auswirkungen auf den Beruf genommen hat. Dabei berichten knapp 60 Prozent von spürbaren körperlichen Beschwerden. 

Vier von fünf Betroffenen leiden zudem psychisch so sehr, dass die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit deutlich abnimmt oder sogar krank macht. Wenn das passiert, drohen im schlimmsten Fall weitreichende Folgen.

Psychische Erkrankungen nehmen stark zu

Um gut 80 Prozent ist in den letzten Jahren die Anzahl der psychischen Erkrankungen gestiegen, die zu Arbeitsunfähigkeit führen. Dabei sind psychische Erkrankungen oft viel schwerer zu behandeln als körperliche. Klar: Ein gebrochenes Herz repariert man nicht wie einen gebrochenen Fuß.

Körperliche Krankheiten sorgen im Durchschnitt für eine Ausfallzeit von 11,7 Tagen. Bei psychischen Leiden liegt die Durchschnittsdauer mehr als doppelt so hoch. Beeindruckende 25,7 Tage markieren hier den Durchschnitt, dabei fallen viele der Betroffenen sogar länger als ein halbes Jahr aus. 

Wenn dann das Geld knapp wird, baut sich ein zusätzlicher Druck auf, der die ohnehin schon bedeutenden Probleme sogar noch verstärkt. Abhilfe schafft eine Berufsunfähigkeitsversicherung; Nach Meinung der führenden Experten eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. 

Das Alter macht den Unterschied

Das Geschlecht spielt beim Thema Lebenskrise erstaunlicherweise so gut wie keine Rolle, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind kaum messbar. Anders ist es beim Alter der Betroffenen: Etwa jeder Vierte unter 30 beschreibt vor allem persönliche Krisen.

Bei Menschen zwischen 50 und 65 steigert sich dieser Wert dann schon auf bemerkenswerte 65 Prozent. Hauptgründe sind schwerwiegende Erkrankungen in der Familie, private Konflikte, Trennungen und Todesfälle. Auch die Arbeit kann eine Lebenskrise auslösen, etwa durch Mobbing. 

Wer Hilfe braucht, bleibt nicht allein

Weil jede Lebenskrise anders ist, gibt es nicht den einen Ansprechpartner für alle Fälle. In den meisten Gemeinden steht ein sozialpsychiatrischer Dienst zur Verfügung, wenn die dunklen Gedanken überhand zu nehmen drohen. 

Unter der Telefonnummer 0800-111 0 111  und 0800-111 0 222 erreicht man deutschlandweit die Telefonseelsorge. Hier sitzen Experten, die zuhören, unterstützen und an die am nächsten gelegene Stelle verweisen können. Dabei bleibt die Anonymität gewahrt, niemand fragt Betroffene nach ihrem Namen oder dem Arbeitgeber. Zudem unterliegen die Mitarbeiter der Schweigepflicht und die Anrufe sind kostenfrei.

Frühe Vorsorge zahlt sich aus

Die Zahlen sind eindeutig: Lebenskrisen kommen öfter und regelmäßiger vor, als viele denken. Wer möglichst früh vorsorgt, kann sich zumindest vor den finanziellen Folgen schützen. Hier kommt wieder das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung ins Spiel: Wie hoch Ihr individueller Beitrag bei der Hannoverschen ausfallen würde, können Sie ganz einfach und unverbindlich berechnen.

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Foto: © Mangostar