Studie: Das Smartphone als Coach

06.08.2015

Hannover, 06.08.2015 – Der digitale Gesundheitsmarkt boomt. 57 Prozent der Deutschen nutzen mindestens ein digitales Gesundheitsangebot. 29 Prozent nutzen oder planen den Gebrauch von Apps, mit denen sie ihre Ernährung überwachen und verbessern können. 33 Prozent verwenden oder planen die Verwendung von Apps, die das Sporttraining unterstützen. Weniger im Fokus stehen digitale Anwendungen zum Abnehmen, Entspannen oder Apps, die an Arzttermine erinnern. Dies sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Studie des Direktversicherers Hannoversche, für die bundesweit 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

33 Prozent der Deutschen sind bereit für eine App oder ein Onlineangebot, das sie in puncto Gesundheit, Ernährung oder Sport unterstützt, Geld auszugeben. Besonders ausgabefreudig ist die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 53 Prozent würden darin investieren. Zum Vergleich: 49 Prozent der 18- bis 29-Jährigen würden bezahlpflichtige Apps nutzen. Männer sind dabei deutlich begeisterter als Frauen. 44 Prozent der männlichen Befragten liebäugeln mit Investitionen in eine App. Unter den Frauen sind es nur 25 Prozent. „Die Digitalisierung der Lebenswelt ist mittlerweile Normalität, sofern sie dem Nutzer Mehrwerte bietet und die Lebensqualität erhöht“, sagt Dr. Astrid Siebels, Abteilungsleiterin Marketing der Hannoverschen.

Männer wollen mit Apps sportliche Leistungen optimieren und angeben
Männer schätzen die Apps vor allem zur Optimierung ihrer sportlichen Leistungen: 38 Prozent nutzen oder planen den Gebrauch von Apps für ihr Sporttraining (Frauen: 31 Prozent). Weitere 29 Prozent des vermeintlich stärkeren Geschlechts setzen auf Fitnesstracker, also Armbänder und andere so genannte Wearables, die mit Sensoren ausgestattet sind und Schritte oder Kalorienverbrauch messen (Frauen: 22 Prozent).Männer sind außerdem deutlich offener, die Ergebnisse ihrer Trainings- oder Ernährungsbemühungen mit anderen Nutzern zu teilen. 40 Prozent von ihnen machen dies bereits oder planen es (Frauen: 24 Prozent).

Der Mehrzahl der Befragten helfen die Apps, besser auf ihre Gesundheit zu achten (53 Prozent). Allerdings setzen sie einige Nutzer auch unter Druck: 37 Prozent haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie diese nicht so nutzen, wie eigentlich geplant.

Apps zum Abnehmen und für medizinische Aspekte unbeliebt
Nur jeder fünfte Deutsche ist offen für Anwendungen zum Abnehmen, und zwar beide Geschlechter gleichermaßen. Auch beim Thema Entspannen haben die Bundesbürger wenig Bedarf an digitaler Unterstützung. Gleiches gilt für Apps zu medizinischen Themen, etwa Blutdruck-Messer, Reminder für die Medikamenten-Einnahme oder Arztbesuche.

Top 5 der beliebtesten Gesundheitsapps:

  1. Kochrezepte, Infos über Nahrungsmittel: 41 Prozent
  2. Fitness, Training: 20 Prozent
  3. Überwachung und Verbesserung der Gesundheit: 14 Prozent
  4. Schrittzähler, Überwachung des Kalorienverbrauchs: 12 Prozent
  5. Reminder für Arzttermine, Speicherung von Blutdruckwerten: 11 Prozent

 

Hintergrundinformation:
Die Studie führte die Hannoversche im Juli 2015 durch. Dafür wurden bundesweit 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Auf Anfrage erhalten Sie Infografiken mit den detaillierten Umfrageergebnissen. Entsprechendes Grafikmaterial stellen wir gerne zur Verfügung. 

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