Vermeintlich „kleine“ Sünden im Alltag

23.02.2017

Vermeintlich „kleine“ Sünden im Alltag: Soviel kriminelles Potenzial steckt in den Deutschen.

Die Situation kennt fast jeder: Beim Einkaufen liegen an der Kasse aus Versehen 18 Euro Rückgeld in der Hand anstatt 15 Euro. Innerhalb von Sekunden gilt es dann abzuwägen, ob das Geld zurückgegeben wird oder in die eigene Tasche wandert. Für mehr als ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) ist die Entscheidung eindeutig: Das Wechselgeld wird eingesteckt. Dies ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Direktversicherers Hannoversche.

Hannover, 23. Februar 2017 – Sich krankmelden, obwohl keine Erkältung oder Schlimmeres in Sicht ist? Das finden die Deutschen nicht weiter tragisch. Drei von zehn Bundesbürgern geben zu, das bereits gemacht zu haben. Die falsche Krankmeldung belegt damit Platz zwei der vermeintlichen Alltagssünden. Dies, obwohl es gravierende Konsequenzen für den Blaumacher haben kann. Platz drei ist nicht strafbar, nur unfair: 28 Prozent der Deutschen versuchen, mit Flunkereien um Freundschaftsdienste herumzukommen: Beim Thema Umzugshilfe für Freunde treten zum Beispiel ganz plötzlich Rückenschmerzen auf oder es gibt dringende Termine, die viel wichtiger sind, als Kisten zu schleppen.

„Schwarzfahren“ ist für 22 Prozent der Deutschen in Ordnung
Auf Platz vier der vermeintlich kleinen Alltagssünden landet das Schwarzfahren. Ohne Fahrkarte die Bahn zu nutzen, das gaben 22 Prozent der Befragten an. Für 14 Prozent ist das Alter so wichtig, dass sie diesbezüglich zum Beispiel gegenüber neuen Bekannten oder in sozialen Netzwerken geflunkert haben. Filme oder Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen, ist für 13 Prozent der Deutschen eine lässliche Sünde.

Fahrerflucht ist bei den Deutschen glücklicherweise eher wenig ausgeprägt: Nur Sechs Prozent haben angegeben, nach einem Parkrempler schon mal das Weite gesucht zu haben.

Diese „kleinen“ Sünden verzeihen Deutsche ihrem Partner am ehesten
Ein Drittel (30 Prozent) kann es seinem Partner nachsehen, dass er Ausreden erfindet, wenn es um unliebsame Dinge geht, die erledigt werden müssen. 28 Prozent können darüber hinwegsehen, wenn der Partner seine Post oder E-Mails liest – 27 Prozent finden es nicht schlimm, wenn der Partner mit seinem Alter flunkert, zum Beispiel bei Facebook oder beim ersten Kennenlernen. Und für ein Viertel der Deutschen (25 Prozent) ist es in Ordnung, wenn der Partner sich gehen lässt und zum Beispiel an Gewicht zunimmt oder sich nachlässig kleidet.

Das Handy des Partners ist tabu
Beim Thema: „Ist das Handy des Partners tabu?“ scheiden sich allerdings die Geister. Ist es ein absolutes No-Go, in das Handy des Lebensgefährten zu gucken und eine Verletzung seiner Privatsphäre? Oder ist es ganz einfach, über diese Neugier des Partners hinwegzusehen?
Nein – das ist es nicht. Wenn der Partner in das Smartphone des anderen schaut, um ihn zu kontrollieren, hört für viele Deutsche der Spaß auf. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) kann bei diesem Verhalten ein Auge zudrücken. 22 Prozent können es trotzdem nicht lassen und stehen dazu, schon mal in das Smartphone des Lebensgefährten geschaut zu haben. Am wenigsten verzeihen können die Deutschen es, wenn der Partner das Foto eines anderen in sozialen Netzwerken postet und sich für diesen ausgibt oder ungefragt einen privaten Chat an Freunde oder Bekannte weiterleitet. In diesen Fällen können nur fünf Prozent der Befragten dieses Verhalten entschuldigen.

Bemerkenswert: Immerhin ein Fünftel der Deutschen (21 Prozent) kann alles verzeihen, solange es sich um eine der hier erwähnten kleinen und großen Sünden handelt.

Hintergrundinformation:
Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Toluna im Juni und Juli 2016 im Auftrag der Hannoverschen Leben bundesweit 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt. Auf Anfrage erhalten Sie Infografiken mit den detaillierten Umfrageergebnissen. Entsprechendes Grafikmaterial stellen wir gerne zur Verfügung.

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