Rating von Versicherungen: der aktuelle Ratingbericht für die Hannoversche

30. Juli 2014 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 10 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (20)

Versicherungsrating für die Hannoversche

Die Hannoversche unterzieht sich alljährlich einem Rating durch die kundenorientierte Ratingagentur Assekurata. Neben der Kundenzufriedenheit ermittelt die Ratingagentur vor allem die wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit der Hannoversche Lebensversicherung und stellt die Ergebnisse den durchschnittlichen Werten der Lebensversicherungsbranche gegenüber. Das Ratingergebnis setzt sich aus fünf Teilqualitäten, Unternehmenssicherheit, Erfolg, Gewinnbeteiligung, Kundenorientierung und Wachstum zusammen. Die Gesamtbewertung im aktuellen Rating der Hannoverschen erfolgt zum dritten Mal in Folge mit der Note A++, exzellent.

Das aktuelle Ratingergebnis wurde im Juni 2014 veröffentlicht und bezieht folgende Werte und Ergebnisse mit ein:

  • Die aktuellen Entwicklungen im Jahr 2014: Hierbei handelt es sich um die für dieses Geschäftsjahr deklarierten Überschüsse. Diese werden von den Gesellschaften bereits am Ende des Vorjahres für das Folgejahr festgelegt.
  • Werte des Geschäftsjahres 2013
  • Durchschnittliche Marktwerte aus statistischen Erhebungen über das Jahr 2012

Abschließende Marktdaten des Jahres 2013 für die gesamte Branche lagen bei Veröffentlichung des Ratingberichts noch nicht vor. Aus diesem Grund beziehen sich die für den Markt dargestellten Werte auf das Geschäftsjahr 2012.

Unternehmenssicherheit und wirtschaftliche Stabilität: exzellent

Die Hannoversche bestätigt exzellente Ausstattung mit Sicherheitsmitteln
Gegenüber den Vorjahres-Ratings konnte die Hannoversche ihre exzellenten Werte in Bezug auf eine mögliche Existenzgefährdung ein weiteres Mal bestätigen. Insbesondere die Ausstattung mit Sicherheitsmitteln wurde aufgrund des fortschrittlichen Risikomanagementsystems mit einem Wert von 9,79 Prozent der gesamten Kundenguthaben in 2013 erneut positiv bewertet und liegt deutlich über dem Marktdurchschnitt des Jahres 2012 von 7,96 Prozent.

Erfolg in Bezug auf das Wirtschaften mit Kundengeldern: sehr gut

Die Hannoversche punktet mit überdurchschnittlichem Rohüberschuss
Als Messgröße für die Beurteilung des Gesamterfolgs wählt Assekurata den Rohüberschuss. Dieser beschreibt den bilanziellen Jahresüberschuss vor der Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer. Auch im Jahr 2013 kann die Hannoversche das hohe Rohüberschussniveau mit einem Wert von 19,62 Prozent gemessen am Umsatz bestätigen und liegt damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 11,36 Prozent.

Der Umsatz setzt sich aus den gebuchten Bruttoprämien und den Nettoerträgen aus der Kapitalanlage zusammen. Bei der Beurteilung des Gesamterfolgs profitiert die Hannoversche vor allem von ihren hohen Risiko- und Kostengewinnen. Diese bestimmen den Rohüberschuss mittlerweile zu 90 Prozent und sind damit ausschlaggebend für die sehr gute Erfolgslage verantwortlich.

Schlanke Kostenstruktur: ein großer Pluspunkt der Hannoverschen
Ebenfalls verantwortlich für das sehr gute Urteil für die Hannoversche sind die niedrigen Abschluss- und Verwaltungskosten. Der Direktversicherer punktet mit einer sehr schlanken Kostenstruktur: Beide Quoten liegen während des gesamten Beobachtungszeitraums dauerhaft weit unterhalb des Marktdurchschnittes von 4,90 Prozent (Abschlusskosten) und 2,35 Prozent (Verwaltungskosten).

Die zukünftige Entwicklung der Hannoverschen im Hinblick auf die Erfolgslage ist abhängig von Faktoren wie der der Lage an den Kapitalmärkten, der Entwicklung des gesamten Versicherungsmarktes sowie der Erträge. Doch dank der sehr vorteilhaften Kostensituation und der auf Sicherheit fokussierten Kapitalanlage lassen sich laut Assekurata für die Hannoversche sehr positive Erfolgsaussichten verzeichnen. Der hohe Anteil an Risikolebensversicherungen trägt zudem positiv zu stabilen Risikoergebnissen bei.

Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer und Performance: sehr gut

Höhe der Gewinnbeteiligung
Kunden der Hannoversche Leben sind von 2008 bis 2012 jährlich mit 95 Prozent außergewöhnlich hoch am Gesamterfolg des Unternehmens beteiligt worden. Die durchschnittliche Gewinnbeteiligung am Lebensversicherungsmarkt beträgt 87,27 Prozent.
Unternehmens-Rating Assekurata - Note: A++ für die Hannoversche

Vergleichbar ist das Ergebnis mit der Betrachtung der ausgeschütteten Rohüberschüsse, die gemessen am Kundenguthaben 2,82 Prozent betragen und damit ebenfalls den durchschnittlichen Marktwert von 1,47 Prozent wie auch in den Vorjahren deutlich übertreffen.

Für das Jahr 2014 senkte die Hannoversche die laufende Verzinsung um 30 Basispunkte auf 3,25 Prozent. Damit liegt das Unternehmen unter Einbeziehung der endfälligen Überschüsse mit einer Gesamtverzinsung von 4,02 Prozent auf dem Niveau des Marktdurchschnitts von 4,04 Prozent.

Stabilität der Gewinnbeteiligung
Gleichzeitig legt die Hannoversche Leben besonderen Wert auf ein komfortables Stabilisierungspotenzial aus der Rückstellung der Beitragsrückerstattung. Die Sätze der Gewinnbeteiligung stehen in Abhängigkeit zu der jeweiligen Ertragslage und können im Laufe der Zeit Schwankungen unterliegen. In der Regel verfügen Lebensversicherer jedoch über Mittel, um diese Schwankungen zugunsten ihrer Kunden ausgleichen zu können.

Lag der Wert dieser Stabilisierungsmittel für die Hannoversche im Jahr 2012 bei 196,73 Prozent gegenüber dem Marktdurchschnitt von 174,04 Prozent, so sank die Rückstellung im Geschäftsjahr 2013 leicht auf 189,38 Prozent. Assekurata bewertet die Gewinnbeteiligung der Hannoversche Leben daher nach wie vor mit sehr gut.

Zeitnähe der Gewinnbeteiligung
Die Zeitnähe als drittes entscheidendes Kriterium der Teilqualität „Gewinnbeteiligung“ bescheinigt der Hannoverschen einen vor allem in der Beitragsrendite schnellen Aufbau der Sparguthaben und damit einhergehend auch eine zeitnahe Gewinnbeteiligung.

Die Hannoversche erhebt zudem keine Stornoabschläge: Bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung wirkt sich dies positiv auf die Höhe der Rückkaufswerte aus.

Wachstum und Attraktivität des Versicherers aus der Sicht der Verbraucher: exzellent

Die Hannoversche kann weiterhin Wachstum verzeichnen
Der Zuwachs der Versicherungssumme war bereits im Jahr 2012 mit 7,26 Prozent mehr als doppelt so hoch wie das Marktniveau von 3,03 Prozent. 2013 erzielt die Hannoversche einen Zuwachs von 6,91 Prozent.

Besonders positiv entwickeln sich auch die Wachstumszahlen in Bezug auf Beitragseinnahmen: So steigerte das Unternehmen die Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2013 nochmals um 4,88 Prozent.

Ein weiteres Indiz für die exzellente Wachstumslage ist die Wachstumsnachhaltigkeit. Im Durchschnitt war die Hannoversche in der Lage, die laufenden Abgänge durch die laufenden Zugänge auszugleichen. Das Verhältnis zwischen Abgängen und Zugängen zeigt mit 93,6 Prozent, dass die Prämienneuzugänge die Prämienabgänge im Durchschnitt der letzten fünf Jahre kompensieren konnten. Im Jahr 2013 liegt das Verhältnis – gemessen an den laufenden Prämieneinnahmen – bei 78,38 Prozent und bestätigt so die hohe Wachstumsnachhaltigkeit der Hannoverschen.

Für die zukünftige Wachstumsentwicklung der Hannoverschen gilt: Die effiziente Ausschöpfung der Vertriebspotenziale und die erfolgreiche Positionierung als Direktversicherer (Schwerpunkt: Risikolebensversicherungen) lassen auch für die Zukunft exzellente Wachstumschancen erkennen. Gestützt wird diese Einschätzung der Assekurata durch die Beurteilung der Qualität des bestehenden Produktangebots.

Kundenorientierung: exzellent

Kundenorientierung: eine der größten Stärken der Hannoverschen
Die Kundenorientierung ist ein Kriterium, mit dem die Hannoversche traditionell überzeugt. Die durchschnittliche telefonische Erreichbarkeitsquote des Unternehmens beträgt 93 Prozent. Dazu tragen Servicerufnummern zu Standard-Festnetz-Preisen ebenso bei, wie der kundenfreundliche Rückruf-Service.

Neben der Erreichbarkeit vermag auch die Beratungs- und Servicequalität als Kompetenz zu überzeugen. Die Hannoversche beschäftigt im Kundenservice ausschließlich Mitarbeiter mit fachlicher Qualifikation und hoher Kommunikationsfähigkeit. Sich der Bedeutung dieses Kriteriums bewusst, baut die Hannoversche diese Stärken kontinuierlich aus.

Die Auswertung der Kundenbefragung führt insgesamt zu einer exzellenten Kundenorientierung des Unternehmens. Der Kundenzufriedenheitsindex liegt mit 73,0 Punkten über dem Durchschnitt der bisher untersuchten Lebensversicherer (69,2 Punkte). 79,8 Prozent der Kunden sind mit der Hannoverschen mindestens sehr zufrieden. Zum Vergleich: Bei den anderen untersuchten Versicherern sind dies lediglich 66,4 Prozent.

Die hohe Kundenzufriedenheit und Kundenbindung drücken sich mit 1,99 Prozent nicht zuletzt auch in der herausragenden Stornoquote aus. Bereits 2012 konnte die Hannoversche hier mit dem marktweit niedrigsten Wert punkten.

Mehr als 94 Prozent der Kunden würden wieder bei der Hannoverschen abschließen

Alle Teilqualitäten des aktuellen Ratingergebnisses zeigen deutlich, dass Kunden der Hannoversche Leben exzellente Sicherheit und Stabilität der Leistungen genießen, während das Vertrauen in die Lebensversicherungsbranche allgemein sinkende Tendenzen zeigt. Viele Kunden der Branche zweifeln inzwischen an der Einhaltung der Leistungsversprechen ihrer Versicherer, nicht aber die Kunden der Hannoverschen.

Die Zufriedenheit spiegelt sich in den durchweg positiven Ergebnissen der Kundenbefragung wieder. Mehr als 94 Prozent der Kunden der Hannoversche Leben würden auch ihren nächsten Versicherungsvertrag bei der Hannoverschen abschließen. Bei den Wettbewerbern würden dies durchschnittlich nur 83,6 Prozent tun. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass auch eine Direktversicherung hervorragende Beratungsdienstleistungen bei einem gleichzeitig hohen Produkt- und Leistungsniveau gewährleisten kann.

Weitere Einzelheiten und detaillierte Erläuterungen zum aktuellen Rating sowie das Gesamtergebnis erfahren Sie, wenn Sie einen Blick in den ausführlichen Ratingbericht der Assekurata werfen.

Sie fragen sich, wie ein Rating überhaupt zustande kommt? Hier erfahren Sie mehr.


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Kommentare:
  1. Geschrieben von Staudt Guido | am 13. September 2014 um 10:27 Uhr

    Ich finde es gut, dass es diese Ratings gibt, so sie denn auch stimmen.
    Kennen Sie den Spruch: Traue nie einer Statistic die du nicht selbst gefälscht hast.Wird in solchen Ratings auch berücksichtigt wie es um das Verhalten der Versicherung steht, wenn eine Lebensversicherung kurz vor der Auszahlung steht? Mein über zwanzig Jahre bestehendes Vertrauen in die Hannoversche wurde nun erschüttert als mir nun ein Jahr vor Ablauf meiner LV mitgeteilt wurde, (Schreiben vom 7.8.14 Qualifizierte-Vertragsverwaltung),das mir die Gewinnanteile gestrichen werden. Anlässlich eines solchen Ratings stellt sich diese von (Name von der Redaktion entfernt) kostruierte Begründung bei mir als Abzockversuch da. So etwas wirkt Ihrem Rating entgegen in Bezug auf Kundenfreundlichkeit, Zahlungsverlässlichkeit, Vertrauen usw. Ich hoffe sehr das diese Streichung zurück genommen wird.Vielleicht könnte man noch um ein Kriterium erweitern wie: Versicherungsverhalten kurz vor und bei Auszahlungszeitpunkt. Mit freundlichem Gruss
    G.Staudt


    • Antwort geschrieben von Redaktionsteam Hannoversche | am 16. September 2014 um 16:54 Uhr

      Guten Tag Herr Staudt, vielen Dank für Ihren Kommentar. Gern möchten wir Ihnen ausführlich dazu auf postalischem Weg antworten, da wir es nicht für richtig halten, in der Öffentlichkeit Ihre Vertragsangelegenheiten zu besprechen.

      Für alle anderen interessierten Leser möchten wir jedoch die Gelegenheit nutzen, kurz zu erläutern, wie es zu einem Wegfall der Sofortgutschrift kommen kann:
      Die Hannoversche kann durch ihre solide und sicherheitsorientierte Kapitalanlage ihre garantierten Verpflichtungen ihren Kunden gegenüber zuverlässig erfüllen. Durch die bereits lang anhaltende Niedrigzinsphase sind die darüber hinausgehenden Überschüsse allerdings stark zurückgegangen. Die Sofortgutschrift ist Bestandteil der unverbindlichen Überschussbeteiligung und muss daher für Verträge entfallen, denen keine über die Garantieverzinsung hinausgehenden Überschüsse zugeteilt werden. Betroffen hiervon sind ausschließlich Verträge, deren Garantieverzinsung schon über der für 2014 deklarierten laufenden Verzinsung von 3,25% liegt.

      Gestatten Sie uns noch ein Wort zum Assekurata-Rating:
      Assekurata ist eine Rating-Agentur in Köln, die sich insbesondere mit Lebensversicherungs- und Krankenversicherungstechnik beschäftigt. Die Agentur beurteilt Lebensversicherungsunternehmen in einem strengen Analyseverfahren. Hier ist die Hannoversche mit der Gesamtnote „exzellent“ beurteilt worden, dieses ist die Bestnote, die Assekurata vergibt. Auch in dem Teilbereich Solidität ist die Hannoversche „exzellent“ bewertet worden.


  2. Geschrieben von Lothar Schöpe | am 22. Oktober 2014 um 08:32 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich war sehr über den Wegfall der “Sofortgutschrift” überrascht. Wenn ich ihre Antwort zum Kommentar von Herrn Staudt richtig verstanden habe, schüttet die Hannoversche für bestimmte Verträge keine Überschussbeteiligung mehr aus – es wird lediglich mit Garantiezins verzinst? Welcher Betrag (eingezahlten Beträge abzgl. Kosten?) wird denn verzinst? Viele Grüße L. Schoepe


    • Antwort geschrieben von Redaktionsteam Hannoversche | am 22. Oktober 2014 um 20:01 Uhr

      Sehr geehrter Herr Schöpe,

      ja, sie haben es richtig verstanden, für bestimmte Tarifgenerationen entfällt die Überschussbeteiligung. Wie bei allen Kapitallebensversicherungen – unabhängig von der jeweiligen geltenden Garantieverzinsung – werden die eingezahlten Beiträge abzüglich eines Kosten- und eines Risikoanteils verzinst.


  3. Geschrieben von A. H. Janssen | am 11. November 2014 um 17:44 Uhr

    Es werden alle getreuen und solide pünktlich zahlenden Alt-Kunden der Hannoverschen diese Post mit der Streichung der Sofortgutschrift bekommen, wie auch ich.

    Wie steht es oben im “Rating”:
    Zitat:
    Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer und Performance: sehr gut
    Zitatende.

    Völliger Quatsch, die Gewinnbeteiligung wird von der Hannoverschen aktuell gestrichen.
    Ein “Rating” total an der Realität vorbei.
    Die aktuellen Schreiben entziehen der Hannoverschen die Glaubwürdigkeit.

    Zitat aus dem Schreiben der “Qualifizierte Vertragsverwaltung”:
    “Sie (die Sofortgutschrift) hängt von den erwirtschaften Überschüssen und damit insbesondere von der jeweiligen Kapitalmarktlage ab.”
    Zitatende.

    Das läßt nur einen Umkehrschuß zu: Die Hannoversche operiert unklug am Kapitalmarkt (in der Vergangenheit hatten wir das schon einmal).
    Nun werden alle Alt-Kunden mit hohen Garantiezinsen der Hannoverschen zur Last.

    Ein “Rating” mit mächtig Lobhudelei wie das obige verkommt dadurch zur Farce und ist nur reines Krawall-Marketing der Versicherung.

    Wie steht es dort oben so schön:
    Zitat:
    “Stabilität der Gewinnbeteiligung. Gleichzeitig legt die Hannoversche Leben besonderen Wert auf ein komfortables Stabilisierungspotenzial aus der Rückstellung der Beitragsrückerstattung.”
    Zitatende.

    Quatsch.
    DAS paßt NICHT zur Post welche die Hannoversche derzeit verschickt!

    Man könnte eine Stückweise Reduzierung der Sofortgutschrift ggf Verständnis entgegen bringen aber so….nein Danke.

    Es muß schon schlimm stehen mit der Hannoverschen, da hilft auch nicht mehr der klägliche Versuch Mithilfe des o.a. “Ratings”, das ist reines Sand in die Augen streuen, vorbei an der tatsächlichen Lage der Versicherung.

    Nein ich werden nicht zu den 94% gehören die nochmal mit d. Hannoverschen abschließen würden, nein ich gehöre nicht zu den 79,8% gehören die mit der Hannoverschen sehr zufrieden sind, nein ich werde auch die Hannoversche nicht mehr weiterempfehlen.

    Im knappen Satz: Kein Vertrauen mehr in die Hannoversche.
    A. H. Janssen


    • Antwort geschrieben von Redaktionsteam Hannoversche | am 19. November 2014 um 14:50 Uhr

      Hallo A. H. Janssen,

      Ihr Unmut tut uns leid. Unter der gegebenen Kapitalmarktsituation ist die Hannoversche nach wie vor sehr gut aufgestellt und wird Ihre Leistungszusagen zuverlässig erfüllen. Dass wir im Branchenvergleich sehr gut abschneiden, bestätigen uns übereinstimmend auch weitere unabhängige Ratings:

      Das Wirtschaftsmagazin Capital führt jährlich einen Belastungstest durch. Hier wird geprüft, ob Versicherungsunternehmen bei einem angenommenen Krisenszenario an den Finanzmärkten ihren Verpflichtungen nachkommen können. Die Hannoversche Leben besteht wiederholt diesen Belastungstest mit der Bestnote „ausgezeichnet“ (Capital 11/2014 v. 23.10.2014).

      Im Finsinger-Rating erhält die Hannoversche die Top Bewertung von fünf Sternen. Hier wurde auch die Leistungsfähigkeit für den Kunden beurteilt (Wirtschaftswoche v. 03.11.2014).


  4. Geschrieben von Würger | am 21. November 2014 um 23:23 Uhr

    Den bereits veröffentlichten Beiträgen kann ich mich nur anschließen. Als Inhaberin eines sog. Altvertrages bin ich über die Vorgehensweise die Sofortgutschrift ab dem 01.01.2015 entfallen zu lassen sehr enttäuscht, was auch zu einem Vertrauensverlust gegenüber der Hannoverschen führt. Diese Vorgehensweise kann in der Konsequenz auch nicht zu einer Weiterempfehlung oder sonst wie gearteten positiven Empfehlung führen.


  5. Geschrieben von Held Franz | am 2. Dezember 2014 um 15:00 Uhr

    Leider bin auch ich Inhaber eines sog. Altvertrages in Rahmen einer zusätzlichen betrieblichen Altersvorsorge mit einer Garantieverzinsung von 3,5 %, bei der Hannv. Le., abgeschlossen von meinen damaligen Arbeitgeber. Ich muss nunmehr um dem selben Leistungschutz zu erhalten, 42 €/Monat mehr bezahlen. Nach heutiger telefonischer Auskunft “einer nicht unbedingt freundlichen” genervt wirkenden Sachbearbeiterin von der Hannoverischen Leben wurde mir mitgeteilt, dass es keine Sofortgutschriften zu diesen Verträgen ab den 01.01.2015 verrechnet werden. Das aber Sofortgutschriften soweit ich jetzt das z. K. nehmen muss, für Verträge mit einer Garantieverzinsung von 3,25 und kleiner verrechnet werden, wurde mir anscheinend bewusst vorenthalten. Auch fand eine Aufklärung seinerzeit (1993)seitens der Hannoverschen Leben nicht statt, dass ggfs. diese Sofortgutschrift wegfällt, auch wenn es natürlich in solchen “Verträgen” ausgeführt wird. Es blieb mir damals auch keine andere Wahl, die betriebliche Altervorsorge auf Basis eine Lebensversicherung (hier nur die Hannoversche) abzuschliesen.
    Zusätzlich muss ich jetz auch noch um meine Sofortgutschrift zu diesem Vertrag angehängte BUZ fürchten, nochmals ca. 40/Monat.

    Die Einnahmen durch die Streichung der Soforgutschriften werden m. E.für Neukunden u. ä. “verbraucht”, da ansonsten nach den Rating-Agenturen mit dem vorhanden Geld ja “gut gewirtschaftet” wird.

    Ich finde die äußerst schwache nit mit Daten/Fakten hinterlegte Streichung Sofortgutschrift der Hannoverschen Leben gelinde gesagt eine “Unverschämtheit”. I

    Ansonsten kann ich mich insbesondere den Ausführungen von Herrn Jansen nur anschliesen.

    Absoluter Vertrauensverlust in die Hannoversche Lebensversicherung.

    Noch ein Tipp für die Hannoversche Lebensversichurung: Das Geld für das Rating könnte man für die Sorfortgeschrift verwenden…

    Nicht mit freundlichen Grüßen

    Franz Held


    • Antwort geschrieben von Redaktionsteam Hannoversche | am 4. Dezember 2014 um 15:16 Uhr

      Sehr geehrter Herr Held,

      wenn Sie möchten, stehen wir Ihnen gern nochmal für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bitte schicken Sie uns dazu an die Mailadresse blog[at]hannoversche.de eine kurze Mail mit Ihrer Telefonnummer unter der unser Experte Sie kommende Woche erreichen kann sowie Ihre Vertragsnummer damit wir uns nochmal kurz Ihren Vertrag ansehen können.

      Vielen Dank!


  6. Geschrieben von B.E. Keck | am 6. Dezember 2014 um 19:25 Uhr

    Auch ich war absolut überrascht, wie man auf einmal so mir nichts dir nichts die Sofortgutschrift streichen kann. Und auch gleich um 100%. Reduktion, hätte man nachvollziehen können. Natürlich ist uns allen die Zinspolitik nicht entgangen.
    Ich kann auch in den damaligen Unterlagen zur Versicherung und allen Jahresmitteilungen nicht entdecken, dass diese Sofortgutschrift unverbindlich war. Alle Berechnungsmodelle (oberer/unterer Wert) haben immer den Zahlbeitrag zugrunde gelegt. Ich bin mal gespannt, ob ich auf meinen schriftlichen Einspruch eine Antwort mit nachvollziehbarer Erklärung erhalte. Ich kann den Frust und die Enttäuschung der Leidensgenossen hier gut nachvollziehen und schließe mich dem an. Wofür brauch ich alls die schönen Werbeblättchen, die mich noch heute erreichen. Beunruhigend auch die Aussagen zu Ausschüttungen. Da ist es bei mir noch etwas hin, aber dann kann man sich ja schon mal nach Alternativen umsehen. Leider wohl Kopfkissen momentan?
    Aber immerhin nötigt es mir Respekt ab, das die HL diese Kommentare hier abdruckt. Kompensiert das den Vertrauensverlust? Die Kundenweiterempfehlung? Nach solchen wirklich wenig taktvoll geschriebenen Briefen reicht das noch nicht.

    B.E. Keck


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