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Fragen zur Riester-Rente

Welche Vorteile bietet die Riester-Rente?

Für die meisten Arbeitnehmer wird die gesetzliche Rente nicht mehr ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrecht halten zu können. Private Vorsorge ist daher wichtiger denn je. Die Riester-Rente ermöglicht den Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung - mit staatlicher Förderung. Kein anderes privates Altersvorsorgeprodukt wird so stark gefördert wie die Riester-Rente. Staatliche Zulagen und Steuervorteile machen sie so attraktiv. Außerdem sind die Beiträge in der Steuererklärung abzugsfähig und führen häufig zu einer zusätzlichen Steuerersparnis. 

Welche Vorteile bietet die Hannoversche?

Die Hannoversche ist mit ihrer über 135-jährigen Tradition Deutschlands erfahrenster Direktversicherer und ausgewiesener Spezialist für Altersvorsorge. Die besondere Kosteneffizienz, verbraucherfreundliche und leistungsstarke Produkte sowie ausgezeichneter Kundenservice zeichnen die Hannoversche aus. Als ein Unternehmen der VHV Gruppe kann die Hannoversche auf hervorragende Unternehmensbewertungen blicken. So wird die Finanzstärke der Hannoverschen durch die renommierten Ratingagenturen Standard & Poor´s ("A") und Assekurata "exzellent" (A++) bestätigt.

Wer kann "riestern"?

Unmittelbar förderberechtigt sind alle, die in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) pflichtversichert sind. Dazu zählen insbesondere

  • rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer (einschl. Auszubildende)
  • Kindererziehende in der Kindererziehungszeit
  • rentenversicherungspflichtige Selbständige
  • geringfügig Beschäftigte, die auf Versicherungsfreiheit verzichtet haben und den pauschalen Arbeitgeberbeitrag zur GRV mit eigenen Beiträgen aufstocken
  • die meisten Erwerbsunfähigkeitsrentner
  • Beamte und Empfänger von Amtsbezügen*
  • Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit
  • Personen im Wehr-, Zivil- oder Bundesfreiwilligendienst
  • Pflichtversicherte in der Alterssicherung der Landwirte
  • die meisten Bezieher von Arbeitslosengeld I
  • Bezieher von Arbeitslosengeld II („Hartz-IV“) unter bestimmten Voraussetzungen

Übrigens reicht es für die Förderfähigkeit im aktuellen Jahr aus, wenn Sie nur für einen Teil des Jahres begünstigt waren (z.B. nur von Oktober bis Dezember rentenversicherungspflichtig beschäftigt sind). Die Staatsangehörigkeit ist für die Förderberechtigung unerheblich.

Nicht begünstigt sind Personen, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) pflichtversichert sind, z.B.

  • freiwillig in der GRV Versicherte
  • Selbständige ohne Versicherungspflicht in der GRV
  • in berufsständischen Versorgungseinrichtungen pflichtversicherte Arbeitnehmer (z.B. viele Apotheker, Ärzte, Steuerberater oder Rechtsanwälte)
  • versicherungsfrei beschäftige „Mini-Jobber“
  • nicht versicherungspflichtig beschäftigte Studenten
  • Bezieher von Altersrenten

Mittelbar förderberechtigt sind Ehepartner von unmittelbar Förderberechtigten: Ist ein Ehegatte selbst nicht begünstigt, so kann er dennoch unter folgenden Voraussetzungen die staatlichen Riester-Zulagen erhalten:

  • beide Ehepartner schließen einen eigenen Riestervertrag ab
  • der unmittelbar förderberechtigte Ehepartner zahlt seinen Mindesteigenbeitrag (oder mehr, um die eigene Rente zu erhöhen und zusätzlich Steuern zu sparen)
  • der mittelbar förderberechtigte Ehepartner zahlt einen Jahresbeitrag von 60 Euro
  • Die mittelbare Förderberechtigung kann auch von eingetragenen Lebenspartnern (nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz) in Anspruch genommen werden.

Wichtig: Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie zu den Begünstigten gehören, lassen Sie sich bitte von uns beraten. Auskunft erhalten Sie auch bei der zentralen Zulagenstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund unter der Telefonnummer 03381 / 21 22 23 24.

* Wichtig: Beamte und Empfänger von Amtsbezügen müssen ihrer zuständigen Dienststelle die Einwilligung zur Übermittlung der Einkommensdaten erteilen. Ansprechpartner sind die zuständigen Dienststellen.

Fragen zu Zulagen und staatlicher Förderung

Wie viel muss ich einzahlen, um die Zulagen zu bekommen?

Um die vollen Zulagen zu bekommen, müssen Sie insgesamt mindestens 4 % Ihres (rentenversicherungspflichtigen) Vorjahreseinkommens einzahlen. Da Ihre Zulagen dabei bereits berücksichtigt werden, ermäßigt sich Ihr Eigenbeitrag entsprechend.

Um Ihre private Altersrente zu erhöhen und gegebenenfalls zusätzlich Steuern zu sparen, kann der Beitrag bis zum förderfähigen Höchstbetrag von 2.100 Euro (inkl. Zulagen) aufgestockt werden.

Die Zulagen werden entsprechend gekürzt, wenn Sie einen geringeren Beitrag als Ihren Mindestbeitrag (bzw. bei mittelbar Förderberechtigten weniger als 60 Euro Jahresbeitrag) einzahlen. Falls sich Ihr Einkommen oder Ihre persönlichen Verhältnisse ändern, sollten Sie uns deshalb diese Änderungen (wie z.B. Eheschließung oder Scheidung, Geburt eines Kindes, Änderung des Vorjahreseinkommens etc.) zeitnah mitteilen. Dies können Sie am schnellsten mit unserer Checkliste zur Riester-Rente tun. Nur so stellen Sie sicher, die jeweils optimale Förderung zu erhalten. Wir werden Sie auf jeden Fall im Rahmen der jährlichen Information zu Ihrer Riester-Rente daran erinnern, uns Änderungen mitzuteilen. 

Wie hoch sind die Zulagen zur Riester-Rente?

Jeder Förderberechtigte, der seinen Mindesteigenbeitrag zahlt, erhält jährlich eine Grundzulage von 154 Euro. Zusätzlich kann pro kindergeldberechtigtem Kind eine Kinderzulage von jährlich 185 Euro beantragt werden. Für kindergeldberechtigte Kinder, die ab dem 01.01.2008 geboren sind, erhalten Sie eine Kinderzulage von jährlich 300 Euro. Junge Riester-Sparer, die unter 25 Jahre sind, erhalten einen einmaligen Starterbonus von 200 Euro. 

Wie erhalte ich die Zulagen zur Riester-Rente?

Die Zulagen müssen bis zum Ablauf von 2 Kalenderjahren nach dem jeweiligen Beitragsjahr bei der zentralen Zulagenstelle beantragt werden. Zum Beispiel muss der Zulageantrag für das Beitragsjahr 2012 bis Ende 2014 erfolgen. Dazu senden wir Ihnen die entsprechenden Vordrucke automatisch zu. Sie füllen diese aus und senden Sie an uns zurück. Die weitere Abwicklung mit den zuständigen Stellen übernehmen wir für Sie. Die Zulagen werden dann direkt Ihrem Vertrag gutgeschrieben.

Übrigens: Mit dem Dauerzulageantrag reicht die einmalige Beantragung der Zulagen aus, d.h. Sie müssen das Ausfüllen der Formulare nicht jedes Jahr wiederholen. Damit Sie sehen können, dass Ihre Zulagen Ihrem Vertrag auch gutgeschrieben worden sind, erhalten Sie jährlich eine Information über den aktuellen Stand Ihres Vertrages.

Außerdem erhalten Sie jährlich eine einfache Checkliste von uns, in der Sie Änderungen der persönlichen Verhältnisse (z.B. Einkommensänderung oder die Geburt eines Kindes) direkt mitteilen können. 

Kann ich meinen Riester-Vertrag kündigen?

Sie können Ihren Vertrag vor Rentenbeginn jederzeit zum Ende des laufenden Monats kündigen, ohne dass dafür Gebühren zu zahlen sind. Allerdings müssen Sie dann die erhaltene Förderung zurückzahlen. Konkret führen wir in diesem Fall die Förderung an die zentrale Zulagenstelle ab und zahlen den Rückkaufswert Ihres Vertrages abzüglich der gutgeschriebenen Förderung an Sie aus. Alternativ können Sie den Vertrag jederzeit kostenlos beitragsfrei stellen und durch spätere Wiederaufnahme der Zahlungen problemlos fortführen.  

Kann mein nicht berufstätiger Ehepartner ebenfalls Zulagen bekommen?

Ja, wenn Sie selber förderberechtigt sind: Bei Verheirateten / eingetragenen Lebenspartnern kann auch der nicht begünstigte Partner Zulagen beanspruchen. Voraussetzung dafür ist, dass beide Partner jeweils einen eigenen Riestervertrag abschließen, der förderberechtigte Partner seinen Mindesteigenbeitrag zahlt und der mittelbar förderberechtigte Ehepartner einen Jahresbeitrag von 60 Euro leistet.  

Kann die Förderung auch während der Kindererziehungszeit in Anspruch genommen werden?

Ja. Personen während der Kindererziehungszeit gelten als Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung und gehören zu den unmittelbar Förderberechtigten. Um die Zulagen zu erhalten, müssen diese Personen daher (abhängig vom Vorjahreseinkommen) eigene Beiträge zahlen. Kindererziehungszeiten sind die ersten 3 Jahre nach Geburt eines Kindes. Bei Mehrlingsgeburten wird die Zeit doppelt oder auch dreifach (oder mehr) berücksichtigt. 

Worin besteht der Steuervorteil?

Bei Rentenversicherungen sind nicht nur die Sparbeträge, sondern auch die Zinsen und Erträge in der Ansparphase steuerfrei. Durch die steuerliche Freistellung ergibt sich ein Zinseszinseffekt, der den Auszahlungsbetrag der Rente noch einmal erhöht. Erst in der Auszahlungsphase werden die Erträge nachgelagert versteuert.

Bei der Riester-Rente können Sie neben den staatlichen Zulagen noch von erheblichen Steuervorteilen profitieren. Die Beiträge zur Riester-Rente sind nämlich bis zu einem Gesamtbeitrag von 2.100 Euro (inklusive Zulagen) jährlich als Sonderausgaben in der Steuererklärung abzugsfähig. Liegt die errechnete Steuerersparnis über den erhaltenen Zulagen, wird der Differenzbetrag erstattet.

Wie werden die Rentenzahlungen besteuert?

Da die Riester-Rente in der Ansparphase durch Zulagen und den Sonderausgabenabzug steuerlich gefördert wird, sind die Renten in der Auszahlungsphase voll steuerpflichtig und werden mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuert. 

Wer erhält die Kinderzulage?

Für jedes Kind, für das Kindergeld gezahlt wird, kann eine Kinderzulage von 185 Euro (bzw. 300 Euro, wenn das Kind ab dem 01.01.2008 geboren wurde) pro Jahr beansprucht werden.

Die Kinderzulage steht dem Elternteil zu, der das Kindergeld erhält. Bei Verheirateten sieht der Gesetzgeber vor, dass die Kinderzulagen zunächst automatisch auf den Riestervertrag der Mutter eingezahlt werden. Ausnahmsweise kann eine andere Zuordnung erfolgen, sofern dem beide Elternteile bei der Beantragung der Zulagen zustimmen und nicht dauernd getrennt voneinander leben. Die Zuordnung der Kinderzulage kann Einfluss auf die Berechnung der Eigenbeiträge haben und für jedes Beitragsjahr neu festgelegt werden.

Der Anspruch auf Kinderzulage endet, wenn die Kindergeldberechtigung entfällt, spätestens also mit dem 25. Lebensjahr des Kindes. 

Können eingetragene Lebenspartner die Riester-Förderung in Anspruch nehmen?

Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7.5.2013 sind eingetragene Lebenspartnerschaften der Ehe einkommensteuerrechtlich gleichgestellt. In der Folge sind gleichgeschlechtliche Partner, die eine Verpartnerung nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz eingegangen sind, bei der Riester-Rente wie Ehepartner zu behandeln. Das bedeutet, dass sie die mittelbare Förderberechtigung über den unmittelbar förderberechtigten Partner in Anspruch nehmen können und auch im Fall des Todes zum Kreis der berechtigten Hinterbliebenen gehören.

Bei Eltern, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, steht dem Kindergeldempfänger die Kinderzulage zu. Auf Antrag beider Eltern kann die Kinderzulage auch dem anderen Lebenspartner zugeordnet werden, sofern sie nicht dauernd getrennt voneinander leben.

Fragen zur Riester-Rente der Hannoverschen

Welche Leistungen sind bei der HL-Garant versichert?

Die Riester-Rente ist ein geförderter Altersvorsorgevertrag gegen laufende Beiträge mit flexiblem Rentenbeginn, garantierter lebenslanger Rentenzahlung und - sofern vereinbart - Rentengarantiezeit.  

Was bedeutet "Teilauszahlung"?

Die Leistung Ihrer Riester-Rente muss nicht ausschließlich als lebenslange Rente erfolgen: Sie können sich zum Rentenbeginn bis zu 30% Ihres Guthabens in einem Betrag auszahlen lassen, ohne dass die erhaltene Förderung zurückgezahlt werden muss. Bitte bedenken Sie, dass Sie Ihre Riester-Rente nicht beleihen oder verpfänden können. Eine anderweitige Nutzung z.B. als Absicherung für Kredite oder die Inanspruchnahme einer Vorauszahlung müssen daher vertraglich ausgeschlossen sein. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Teil oder aber Ihr gesamtes angespartes Vorsorgeguthaben entnommen und für den Erwerb von Wohneigentum genutzt werden. Wir beraten Sie gern. 

Wie unterscheiden sich dynamische und flexible Gewinnrente?

Wir bieten für die Gewinnverwendung im Rentenbezug zwei Formen an, die sich in der anfänglichen Höhe und dem Zuwachs der Leistung unterscheiden. In beiden Fällen kommt zu der garantierten Rente eine zusätzliche Gewinnrente, deren Höhe von der zukünftigen Überschussbeteiligung abhängt:

Die dynamische Gewinnrente beginnt auf einem geringeren Niveau und steigt in Abhängigkeit vom Jahresüberschuss im Rentenbezug an. Ein einmal erreichtes Niveau ist für die Zukunft garantiert. Diese Gewinnverwendung eignet sich, um steigende Lebenshaltungskosten abzusichern. Und über die erreichte Garantie sind Sie auch bei einer Verringerung des Jahresüberschusses nicht von einer Kürzung der einmal erreichten Gesamtrente betroffen.

Anders die flexible Gewinnrente. Sie beginnt bereits von der ersten Rentenzahlung an auf einem höheren Niveau. Je nach Überschussbeteiligung wird die Höhe angepasst und erhöht oder vermindert die Gesamtrente. Die Gesamtrente kann bei geringen Überschüssen bis auf die Garantierente reduziert werden. Diese Form der Gewinnrente ist dann zu empfehlen, wenn Sie eine verstetigte Rentenzahlung bevorzugen und auf die Garantie der einmal erreichten Rentenniveaus verzichten können. 

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Die Abschluss- und Vertriebskosten betragen 2% von jedem Zahlungseingang, die Verwaltungskosten 4,8% von jedem Zahlungseingang. Damit bieten wir Ihnen mit einem Gesamtkostensatz von nur 6,8% eines der kostengünstigsten und effizientesten Riester Angebote in Deutschland an. Mit unserer klaren Kostenstruktur bieten wir außerdem eine äußerst verbraucherfreundliche und in Deutschland fast einmalige Transparenz an: Während die meisten Produktanbieter durch verschiedene Prozentsätze und Bezugsgrößen ihre Kosten undurchschaubar machen, wissen Sie bei uns von Anfang an ganz genau, wie viel von Ihrem Beitrag für Kosten verwendet wird! 

Sind die Beiträge zur Riester-Rente Hartz-IV-sicher und vor Pfändung geschützt?

Die geleisteten Beiträge werden beim Arbeitslosengeld II nicht als Vermögen berücksichtigt und sind somit in der Ansparphase Hartz-IV-sicher. Nach Rentenbeginn werden die Leistungen aus der Riester-Rente auf die Grundsicherung (bzw. ggf. auf Arbeitslosengeld-II-Leistungen) angerechnet.

Außerdem sind die Beiträge zur Riester-Rente pfändungsgeschützt. Im Rentenbezug gelten die üblichen Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen.  

Was passiert mit meinem Riester-Vertrag, wenn ich sterbe?

Wenn Sie vor Rentenbeginn versterben, zahlen wir Ihr angespartes Vorsorgeguthaben inklusive Überschüssen aus, allerdings nach Abzug der erhaltenen Förderung. D.h. die zu Ihren Lebzeiten empfangenen Zulagen und Steuervorteile müssen an die zentrale Zulagenstelle zurückgezahlt werden. Davon gibt es aber Ausnahmen: Wird das Guthaben auf einen bestehenden oder neuen Riester-Vertrag Ihres Ehepartners / eingetragenen Lebenspartners übertragen, entfällt die Verpflichtung zur Rückzahlung der staatlichen Förderung. Alternativ kann das angesparte Guthaben in eine lebenslange Sofortrente für den Ehepartner / eingetragenen Lebenspartner oder in eine zeitlich befristete Rente für ein kindergeldberechtigtes Kind umgewandelt werden. Die Auszahlung der Rente für das Kind endet mit dem Anspruch auf Kindergeld. In diesen Fällen bleibt die Förderung in vollem Umfang erhalten.

Für den Fall, dass Sie nach Rentenbeginn versterben, können Sie vorsorglich eine Rentengarantiezeit vereinbaren. Sollten Sie dann während der Rentengarantiezeit versterben, zahlen wir den Barwert der ausstehenden Renten der Garantiezeit an Ihre Hinterbliebenen, abzüglich der erhaltenen Förderung. Auch hier gilt: Die Verpflichtung zur Rückzahlung der Zulagen entfällt, wenn die Leistung auf einen Riester-Vertrag Ihres Ehepartners / eingetragenen Lebenspartners fließt.  

Ist die Riester-Rente der Hannoverschen zertifiziert?

Riester-Produkte müssen bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllen, bevor Sie angeboten werden dürfen. Das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) überprüft vor der Produkteinführung die Eignung eines Angebots als Riester-Rente und erteilt ein entsprechendes Zertifikat mit einer Zertifizierungsnummer. Die Zertifizierungsnummer unseres Tarifes lautet 000145.

Kann ich meine Riester-Rente für Wohnriester nutzen?

Mit Wohnriester fördert der Staat die Anschaffung selbstgenutzten Wohneigentums. Von den eingezahlten Beiträgen sowie den erhaltenen Zulagen, die über die Jahre in Ihren Riester-Vertrag bei der Hannoverschen geflossen sind und verzinst wurden, bildet sich ein Guthaben, aus welchem Sie einen Betrag für Wohnriester entnehmen können. Voraussetzung dafür ist die Anschaffung oder der Bau einer selbst genutzten Immobilie, der Erwerb von Geschäftsanteilen an einer eingetragenen Genossenschaft oder die Anschaffung eines eigentumsähnlichen oder lebenslangen Dauerwohnrechts 

Seit 2014 gibt es einige Änderungen bei Wohnriester. Zum Beispiel kann das Guthaben nun auch zum Umbau für barrierefreies Wohnen genutzt werden. Sie können das gesamte Guthaben aus Ihrem Riester-Vertrag für Wohnriester entnehmen, oder auch nur einen Teilbetrag verwenden. Bei teilweiser Entnahme müssen gewisse Mindestbeträge für die Entnahme und das im Vertrag verbleibende Guthaben eingehalten werden. Genauere Informationen finden Sie in unserem neuen Infoblatt zu Wohnriester. 

Kann ich mit meinem Riester-Vertrag zu einem anderen Anbieter wechseln?

Ja, in der Ansparphase können Sie den Anbieter wechseln, ohne die gutgeschriebenen Zulagen zu verlieren. Dafür entstehen Ihnen bei uns keine Kosten. Bitte beachten Sie aber, dass mit einem Anbieterwechsel Nachteile verbunden sein können. Sie haben darüber hinaus keinen Anspruch darauf, dass ein anderer Anbieter Ihr Guthaben übernimmt. 

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