Skurrile Gesetze und Urteile – Hund verbuddelt Gebiss

21. Oktober 2013 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (Bisher keine Bewertungen)

Skurrile Gesetze und Urteile

Das gibt’s doch gar nicht…
Es gibt Geschichten, die so nur das Leben schreiben kann: Stellen Sie sich vor, Sie haben Besuch. Aus irgendeinem Grund nimmt Ihr Gast sein künstliches Gebiss aus dem Mund und legt es zur Seite. Ein unachtsamer Moment und Ihr Hund klaut das Gebiss und verbuddelt es im Garten …Sie glauben, das ist erfunden? Nein. So einen Vorfall gab es wirklich. Ein Schäferhundmischling stibitzte die dritten Zähne des Bruders seines Herrchens – der Wert: 2500 Euro. Das eigentliche Problem: Das Gebiss konnte nicht gefunden werden.

Der Bruder wurde zum Kläger. Seine Forderung: Das Verstecken des Gebisses käme für ihn einer Vernichtung gleich. Daher genieße er nach § 1 AHB Versicherungsschutz. Der Fall ging vor das Landgericht Hannover – und dieses gab dem Kläger recht: Was nicht wieder auftaucht, gilt als zerstört oder zumindest beschädigt. Die Versicherung musste das Gebiss ersetzen.
Ironie des Schicksals war wohl der Name des Hundes: Apollo. Die etymologische Bedeutung des Namens ist ungeklärt, lautet aber möglicherweise „Zerstörer“ und „Vernichter“ – ganz nach dem Motto: Der Name ist Programm.

Sie sehen: Es gibt Versicherungsfälle, die sich selbst die blühendste Fantasie kaum ausmahlen kann. Aber auch vor diesen sollten Sie sich schützen.
Sie sind Hundebesitzer? Dann sichern Sie sich lieber für diese und andere Kuriositäten mit einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung ab!

 

Quelle: Bild oben © Onypix – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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