Dinge, die man im Auto haben sollte – was muss ins Auto? Neue Vorschriften und altbewährte Helfer

4. September 2014 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (20)

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Die Antwort auf die Frage „Was muss ins Auto?“ ist vielen trotz zahlreicher Bestimmungen nicht klar. Einige der Regelungen bestehen schon seit Jahrzehnten, andere dagegen sind noch jung. Was gehört pflichtmäßig ins Auto und welche Dinge können wertvolle Dienste leisten? Schaut man einmal genauer hin, wird einem die Notwendigkeit der kleinen Helfer im Auto wieder bewusst und es wird klar, dass der Ernstfall jedem passieren kann. Neben dem Führerschein und der Zulassungsbescheinigung Teil 1, die Sie auf Nachfrage von Polizeibeamten stets vorzeigen müssen, gibt es einige Pflichtutensilien und Gegenstände, die Sie immer zur Hand haben sollten.

Ob Warndreieck, Verbandskasten oder der gute alte Wagenheber – wer sein Auto mit etwas Köpfchen ausstattet, kommt bei Pannen oder kleineren Unfällen mit einem blauen Auge davon. Aber was muss nun pflichtmäßig in jedes Auto? Und was sollten Sie immer dabeihaben, um für alle Fälle gerüstet zu sein?

Die Warnweste – seit Juli 2014 Pflichtutensil auf jeder Fahrt

Deutschland folgt seit Kurzem dem guten Beispiel der EU-Nachbarn und hat die Warnwestenpflicht auch für privat genutzte Fahrzeuge eingeführt. Im Falle einer einfache Panne oder eines Unfalls kann sie Leben retten – ganz einfach, weil sie sichtbar macht. Um der neuen Pflicht gerecht zu werden und weder Bußgelder noch Ihre Gesundheit zu riskieren, gibt es viel Wissenswertes rund um die leuchtenden Westen. Wie sieht die vorschriftsmäßige Warnweste aus? Wo ist der perfekte Ort zur Aufbewahrung im Auto? Und wie und wann genau kommt die Weste zum Einsatz? Alles Wichtige zur Warnwesten-Pflicht fürs Auto erfahren Sie hier.

Der Verbandskasten im Auto – ein Utensil, das Pflege und Aufmerksamkeit braucht

Bereits seit 1971 gilt in Deutschland die Pflicht, einen vorschriftsgemäß ausgestatteten, vollständigen Verbandskasten im Fahrzeug mitzuführen, der über ein gültiges Haltbarkeitsdatum verfügt. Ob feste Kiste oder weiches Kissen – das ist schon das Einzige, was dem Fahrzeughalter freigestellt bleibt.
Immer wieder gibt es neue Normen, die festschreiben, welche Utensilien in welcher Stückzahl in den Verbandskasten gehören. Aber welche Produkte müssen vorhanden sein? Wie lässt sich der Verbandskasten am besten auf dem neusten Stand halten? Und was hat sich seit Anfang 2014 alles geändert? Lesen Sie mehr zum Kfz-Verbandskasten und dem richtigen Inhalt!

Der erste Griff bei Panne oder Unfall – das Warndreieck

Ohne ein der Norm entsprechendes Warndreieck keine TÜV-Plakette – diese Strenge in der Ahndung macht klar, welche Bedeutung ein Warndreieck im Notfall haben kann. Auf offener Straße nach einem Unfall oder einer Panne liegen zu bleiben, ist für viele die Horrorvorstellung schlechthin. Ist beim Unglück selbst noch nichts passiert, so kann die Zeit danach noch einmal kritisch werden. Nicht selten endet eine harmlose Panne in einem schweren Folgeunfall, weil die Stelle nicht genügend gesichert war. Wichtige Fragen: Wie und wo wird das Warndreieck richtig aufgestellt? Und welchen Anforderungen muss das eigene Warndreieck genügen? Hier bekommen Sie die Antworten zum Warndreieck im Auto.

Das Auto mit Verstand ausstatten – welche nicht vorgeschriebenen Utensilien Gold wert sein können

Sicher unterwegs ist der, der sich stets Gedanken über die Ausstattung seines Fahrzeugs und die sinnvolle Aufbewahrung seiner Utensilien macht. Nicht nur das, was vorgeschrieben ist, kann wertvolle Dienste leisten. Oft wird einem erst im Fall der Fälle bewusst, welche Kleinigkeiten und großen Dinge von Nöten sein können, wenn die Fahrt einmal nicht nach Plan verläuft. So ausgestattet sind Sie für alle Fälle optimal gerüstet:

  • Ersatzrad, Werkzeug und Wagenheber sollten in keinem Auto fehlen.
  • Mit dem Smartphone können Sie im Notfall Hilfe rufen. Ein Plus: Mit der integrierten Kamera lassen sich bei einem Unfall leicht ein paar Schnappschüsse für die Versicherung machen. Eine Einwegkamera im Handschuhfach ersetzt das Handy für den Fall eines leeren Akkus.
  • Eine Decke und eine Taschenlampe weiß jeder zu schätzen, der einmal nachts auf den Pannendienst warten musste.
  • Eine Parkscheibe sollte im Auto nie fehlen. In den Innenstädten ist es ein Grund zur Freude, einmal einen gebührenfreien Parkplatz zu finden. Diese haben allerdings in der Regel eine begrenzte Parkdauer, die mit der Parkscheibe – ordnungsgemäß in Blau und Weiß – angezeigt werden muss.
  • Abschleppstange, passende Befestigungen und ein Starthilfekabel sind im Pannenfall unbezahlbar.
  • Die Sonnebrille in der eigenen Sehstärke, gekühlte Getränke – gerade auf langen Fahrten gibt es viele Kleinigkeiten, die Sie vor Fahrtantritt in Griffnähe platzieren sollten.

Haben Sie noch weitere Dinge, die aus Ihrer Sicht ins Auto müssen? Haben Sie Fragen zu Ihrer Kfz-Versicherung? Schreiben Sie uns einen Kommentar!

 

Quelle: Bild oben © Peter Atkins – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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