Berufsunfähigkeit und Burnout – wie die Versicherung Schaden mindert

9. Februar 2015 | Autor: Redaktionsteam Hannoversche | Kommentare: 0 | Bewertung: Bitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung abBitte geben Sie Ihre Bewertung ab (33)

Berufsunfähigkeit führt immer häufiger zu Burnout

Seit einigen Jahren in aller Munde, viel diskutiert und oft als Schwäche abgetan – Burnout und Berufsunfähigkeit sind zwei Themen, die eng miteinander verknüpft sind. Viele gehen davon aus, dass Unfälle und Verletzungen die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind. Das ist ein Irrglaube, denn: Psychische Ursachen sind immer häufiger der Grund, warum Menschen nicht mehr in der Lage sind, Beruf und Alltag zu bewältigen. Burnout scheint für Nichtbetroffene eine Modekrankheit zu sein. Wenn Stress aber krank macht und nichts mehr geht, dann ist das eine ernst zu nehmende Krankheit und ein Alarmsignal des Körpers.

Die steigenden Zahlen von Burnout und Berufsunfähigkeit als dessen Folge waren für uns Impuls genug, den Anstoß für ein E-Book zu geben, das Spezialisten mithilfe unserer Förderung verfasst haben: „Krank im Job: Burnout und die Folgen. Wie kann man sich schützen und was können Betroffene tun?“. Dort finden Sie wichtige Informationen, Hilfestellungen und Selbsttests von Experten wie Prof. Dr. Burisch zum Thema Burnout.

Die Anzeichen für einen nahenden Burnout können von heute auf morgen auftreten. Und Burnout hat viele Gesichter. Müdigkeit, Motivationslosigkeit, völlige körperliche und emotionale Erschöpfung – das sind die klassischen Anzeichen. In unserem Ratgeber werden Sie umfassend informiert und lernen, Anzeichen richtig zu deuten und mit der Krankheit umzugehen.

Burnout – was passiert da im Körper?

Die psychische Erkrankung kann auf verschiedenen Ursachen beruhen und unterschiedliche Auslöser haben. Häufigster Grund: dauerhaftes Arbeiten über der eigenen Belastungsgrenze, übermäßiger Druck und fehlender Ausgleich. Die Seele wehrt sich gegen die Überlastung und nimmt dem Körper seine Leistungsfähigkeit. Und dabei ist Burnout keine neumodische Erscheinung – vor über hundert Jahren wurden Erschöpfungskrankheiten erstmals diagnostiziert, neu ist allein der Name dafür.

Prävention und frühe Diagnose – Tipps gegen die Erschöpfungskrankheit

Um bei einem Burnout finanziell abgesichert zu sein, sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben.

Bis zum Zusammenbruch ist Burnout ein schleichender Prozess. Doch bevor die Grenze der Belastbarkeit erreicht ist, gibt es viele Möglichkeiten, die Alarmsignale zu deuten und etwas zu tun. Präventivmaßnahmen können Arbeitnehmer, Arbeitgeber aber auch Angehörige einleiten. Wir geben Ihnen Tipps zur Stresserkennung, zum Entspannen und Abschalten und zeigen Ihnen, wo Sie Hilfe bekommen.

Grundlegend gilt: Halten Sie Ihre Belastungsgrenzen ein und nehmen Sie die Signale Ihres Körpers wahr. Mit unserem Burnout Test erfahren Sie, wie gefährdet Sie sind und was Sie schon jetzt gegen zu viel Stress tun können. Vorsorge ist das A und O.

Doch nicht nur die Prävention ist eine entscheidende Maßnahme zum eigenen Schutz. Sie ist nur die eine Seite der Medaille. Auch die finanzielle Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit darf auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Burnout nicht zur finanziellen Krise werden lassen

Wenn präventive Maßnahmen nicht ausreichen oder zu spät ergriffen werden, ist die Krankheit Burnout für viele Menschen kein Schreckgespenst mehr, sondern Realität. Dann gehen mit der Berufsunfähigkeit und den Sorgen um die eigene Gesundheit sowie den weiteren Lebensplan nicht selten existenzielle finanzielle Ängste einher.

Früher erhielten alle Betroffenen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren,  bei einer dauerhaften Berufsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeitsrente von der gesetzlichen Rentenversicherung. Seit dem Jahr 2001 gibt es für Betroffene, die 1961 oder später geboren wurden, keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Als Ersatz wurde eine zweistufige Erwerbsminderungsrente eingeführt:

  • Die volle Rente erhält nur noch, wer weniger als drei Stunden täglich irgendeiner Tätigkeit nachgehen kann.
  • Wer noch mehr als drei Stunden, aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann, hat Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente.
  • Dabei gilt jede Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als zumutbar.

Das heißt: In 2015 genießen lediglich diejenigen gesetzlich versicherten aktiven Menschen einen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsschutz, die älter als 54 Jahre sind.

Die Höhe der Erwerbsminderungsrente bemisst sich nach Faktoren wie dem zuletzt erhaltenen Bruttogehalt und den Versicherungsjahren. Selbst bei voller Erwerbsminderungsrente beläuft sich der Betrag im Durchschnitt auf lediglich etwa 30 Prozent des Bruttoeinkommens – zu wenig, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten und frei von finanziellen Sorgen die Genesung in Angriff zu nehmen.

Bei Berufsunfähigkeit (BU) durch Burnout kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor dem finanziellen Ruin bewahren und eine entscheidende Sorge, nämlich die um die eigene Existenz, nehmen. Die BU-Versicherung zahlt Ihnen bei Burnout eine zuvor vereinbarte monatliche Rente, die Ihren Verdienstausfall kompensieren kann. So blicken Sie frei von zusätzlichen Ängsten nach vorne und können mit einem finanziellen Polster im Rücken den Weg aus der Berufsunfähigkeit planen.

BU und Burnout können wirklich jeden treffen – Prävention und eine finanzielle Vorsorge in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind das A und O.

Informieren Sie sich jetzt und lesen Sie das E-Book „Krank im Job: Burnout und die Folgen. Wie kann man sich schützen und was können Betroffene tun?“.

 

Quelle: Bild im Text © Marco2811 – Fotolia.com


Kategorien: Allgemein

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